Donnerstag, 30. April 2015

Rezension: 'Verdammt' von Chuck Palahniuk

Chuck Palahniuk - Verdammt 
Roman // Manhattan
384 Seiten // 19,99€ 
* Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Manhattan zu Verfügung gestellt!



Fegefeuer ist auch keine Lösung...
Madison Spencer hat die Hölle hinter sich, im wahrsten Sinne des Wortes. Acht Monate vebrachte sie dort nach ihrem frühzeitigen Tod als 13-jährige Tochter eines selbstverliebten Hollywoodpaars. An Halloween betritt sie zum ersten Mal wieder die Welt der Menschen - als Geist. Viel Zeit, diesen Ausflug ungestört zu genießen, bleibt ihr allerdings nicht. Schon bald meldet sich Satan, um sich Madisons Hilfe bei einem teuflischen Plan zu sichern. Und so mss sie im Fegefeuer bleiben, das heißt: als Geist auf Erden. Das bietet ihr aber die Chance, die Stätten ihres alten Lebens zu besuchen. Schlimmer als die Hölle kann das dch auch nicht sein. Oder doch?


... So war's ...

Boah, Leute! Ich glaube, ich saß jetzt ewig an dieser Rezension, aber ich weiß einfach nicht, was ich schreiben soll.
Um ehrlich zu sein - ich hatte etwas völlig anderes erwartet, ich habe gewusst, dass es derb werden würde und das es verdammt zynisch sein würde - aber sowas hab ich dann doch nicht erwartet.
Das ist so ein Buch, dass einen recht sprachlos zurück lässt - sprachlos, weil man nicht weiß, ob es jetzt wirklich gut oder der reinste Quatsch war.
Während ich anfangs ein bisschen gebraucht habe, bis ich reingefunden habe, konnte ich gegen später nicht mehr aufhören zu lesen.
Aber ob ich das Buch nochmals lesen würde? Eher nein! Auch wenn es vielleicht gut wäre um zu verstehen, was Maddy mir zwischen durch erzählen wollte. Die manchmal unwillkürlich aneinander gereihten Anekdoten hab ich nämlich nicht immer verstanden. Man wurde mit so vielen Infos und Anekdoten zugeballert und war noch am verdauen derselbigen, als schon die nächsten Infos und Anekdoten kamen.

Toll fand ich die Schreibweise - als Twitterberichte aus der Hölle erzählt Maddy von ihrem bisher verkorksten Leben. In diesem Roman ist alles überzeichnet und somit unglaublich zynisch. Die Eltern sind so unglaublich blöd und gleichzeitig so einflussreich. Dafür, dass Maddy 13 Jahre alt ist und sich unglaublich gewählt und manchmal unglaublich primitiv ausdrückt und ist sie sehr naiv. Und überhaupt - die ganze Menschheit wird als rückgratlose, blöde Idioten dargestellt, die jeden dahergekommenen Mist glauben. Prinzipiell find ich solche Sachen schon mal lustig, aber hier war es mir zuviel des Guten. Ein bisschen weniger hätte dem Buch gut getan.
Schade fand ich auch das Ende.... (hier müsste ich spoilern, um es auszusprechen).



Ich habe sehr gespaltene Meinungen zu diesem Buch gehört. Und auch ich bin gespalten: Einerseits war es ganz gut und andererseits der größte Mist. Wo also pendelt man sich da mit einer Beurteilung ein?
Ich glaube, ich würde eine 3 von 5 vergeben. Es war stellenweise lustig und ich fühlte mich unterhalten, stellenweise wollte ich es einfach nur in die Tonne kloppen. 

Habt Ihr das Buch schon gelesen? Was meint Ihr?


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