Dienstag, 7. Juli 2015

Lese-Empfehlung: 'Das Haus der Lügen' von Stephanie Lam

Stephanie Lam - Das Haus der Lügen
Roman // Page & Turner
480 Seiten // 12,99 €
*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Page & Turner zur Verfügung gestellt. Danke!


Eine alte Villa an der Südküste Englands - und in jedem Zimmer schlummert ein dunkles Geheimnis...

1924: Der 19-jährige Robert Carver verbringt den Sommer bei seinem Cousin Alec Bray im Castaway House, einer Villa auf den Klippen des kleinen Küstenstädtchens Helmstone. Robert genießt eine unbekümmerte Zeit. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken am Horizont auf...

1965: Die 18-jährige Rosie Churchill mietet sich in dem etwas heruntergekommenen, aber noch immer imposanten Castaway House ein. Sie ahnt nicht, dass die alte Villa ein lang gehütetes Geheimnis verbirgt, das auch ihr eigenes Leben betrifft...

Nichts ist, wie es scheint. Und jeder wähnt sich sicher in seinem Kokon aus Lügen...



 ... Es war gut, weil ...


Voller Freude startete ich das Buch und - ich wurde nicht enttäuscht.
Zunächst war ich etwas sekptisch, als ich las, dass der Roman in den beiden Zeitebenen 1924 und 1965 spielt. Aber ich wollte nicht so sein und gab dem Buch eine Chance, zum Glück.
Die Geschichte ist sehr ruhig und flüssig geschrieben, deswegen aber nicht minder spannend. Abwechselnd wird in die beiden Jahre geblickt, immer für ein Kapitel lang, dabei kann man richtig tief in die Geschichten eintauchen und sich ein Bild machen. Die Geschichten der beiden Jahre werden langsam im Buch miteinander verknüpft und nichts ist so wie es scheint.
Es sind einige Charaktere wichtig für die Geschichte, von daher sind die Kapitel in der richtigen Länge geschrieben um zu verstehen, wer wer ist. Sie hat den Charakteren interessante Eigenschaften zugewiesen, die die Geschichte beleben. Außerdem hat sie es bemerkenswert präzise geschafft, die damalige Zeit und damalige Gesellschaft zu beschreiben.
Der Schreibstil von Fr. Lam ist toll, flüssig und bildhaft. Sie erzählt viel, ohne groß Terz zu machen und das mag ich unheimlich.
Es ist absolut fesselnd und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Lediglich der Eingang war ein bisschen holprig, aber er machte es einem nicht schwer in die Geschichte zu kommen. Auch der Schluss kommt ein wenig abrupt und ich hätte gerne noch ein bisschen mehr erfahren und auch ein paar kleine Fragen (die nicht relevant für die Geschichte sind) blieben bei mir offen.
Sicher hat es die Geschichte in der ein oder andere Form schon so gegeben, aber Fr. Lam hat hier trotzdem ein tolles Debüt hingelegt.
Absolut zu empfehlen!

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