Donnerstag, 7. Januar 2016

150-Books-Project // Ein Selbstversuch

150-Books-Project

2015 hatte ich mir vorgenommen 150 Bücher zu lesen. Wie genau ich auf die Idee kam und warum es genau 150 Büchern waren, die ich lesen wollte, weiß ich nicht mehr.
Aber ich wusste, dass ich es versuchen wollte - denn hey - was sind schon 150 Bücher, wenn man außerordentlich gern und zügig liest? 150 Bücher zu lesen wäre doch viel wirkungsvoller und effizienter, als all diese Vorhaben wie 'Ich möchte abnehmen' oder so. Denn Lesen tue ich wie gesagt total gerne.
150 Bücher lesen war also mein Vorhaben und gleichzeitig ein Selbstversuch.

Wie war es?
Anfangs, dass muss ich ehrlich zugeben, war es unglaublich anstrengend.
Denn ich setzte mich gleich mal ordentlich unter Druck. Und scheiterte auch erstmal.
Denn jeden Monat sollte ich 12-13 Bücher lesen. Wenn man darüber nachdenkt, ist es schon Wahnsinn (ich habe in manchen Monaten 20 Bücher gelesen). Und es verlangt einem viel ab. Vorher hatte ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie viel ich tatsächlich lese und wie ich lese und all das.
Und dann war ich ja auch mal 5 Wochen nicht da. Zeit, die zum Lesen fehlte (die ich aber andererseits gerne aufs Lesen verzichtet habe), denn Bücher auf den Jakobsweg mitzuschleppen war definitiv nicht drin.
Andererseits hab ich auch viel mehr Bücher gelesen, als ich sonst lesen würde. Und ich hab wieder mehr Platz für neue Bücher. Der Büchermarkt erneuert sich ja ständig und fast wöchentlich erscheinen neue Bücher, die man unbedingt lesen muss (wobei ich mich noch nie nach dem Mainstream richtete). So viele neue Bücher, die ich eigentlich auch lesen will.
Es ist ja klar, dass ich es nie schaffen werde, all die Bücher dieser Welt zu lesen, aber ich möchte einfach so viel wie möglich von all diesen Büchern der Welt mitnehmen. 

Vorhaben geschafft?
Nein - ganze 10 Bücher fehlen.
Es gab ein paar schwache Monate, in denen es einfach nicht so Spaß gemacht hat zu lesen, in dem ich nicht die richtige Muße zum Lesen hatte.
Und in denen der Druck 150 Bücher zu lesen manchmal ganz schön groß wurde. 



Würde ich das wieder tun?
Sagen wir so - ich finde es immer sinnvoll, viel zu lesen und daran Spaß zu haben. Und das ist der ausschlaggebende Punkt - Spaß haben. Wie ich weiteroben schon mehrmals erwähnte, der Druck, den ich mir selbst machte, war manchmal hart und schlug eher ins Gegenteil um, nämlich statt mehr, hab ich weniger gelesen. Das heißt, ich würde das nur nochmal so machen, wenn ich wüsste, dass ich mehr Zeit dafür habe.
Denn was ich feststellen musste (und das tat ich wirklich erst jetzt), dass Lesen doch viel Zeit raubt.
Und das mir manchmal doch der Sinn danach steht, mich einfach nur vom TV berieseln zu lassen, statt zu lesen.
Und das 'Lesen müssen' kein Spaß mehr ist.  
Was ich aber definitiv beibehalten werde:
  • lesen, wann immer es geht
  • mir freie Zeit fürs Lesen einteilen
  • Monatsziele stecken 
Außerdem will ich auch mal so sagen, ohne mich damit zu rühmen - ey, ich habe einhundertvierzig Bücher gelesen. Das ist enorm. Vor allem, wenn man im Bekanntenkreis hört, dass sie nicht mal 5 Bücher im Jahr geschafft haben. 

Das war mein Selbstversuch - das war das 150-Books-Project!

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