Mittwoch, 4. Mai 2016

Gelesen im A p r i l !

Hallo Du!
Was war das denn für ein Frühling? Wurdest du auch so überrascht von Schnee und Kälte? Andererseits ist es für uns Bücherwürmer ja von Vorteil, wenn man zuhause bleiben kann...



Im April habe ich gelesen:
  1. Annemarie Schoenle - Verdammt, er liebt mich
  2. Elsemarie Maletzke - Giftiges Grün
  3. Felicitas Mayall - Wolfstod // Band 4 der Laura-Gottberg-Reihe
  4. Gudrun Pausewang - Die Wolke
  5. Mary Higgins Clark - Das Haus auf den Klippen
  6. Régis De Sá Moreira - Das geheime Leben der Bücher
  7. Felicitas Mayall - Nacht der Stachelschweine // Band 1 der Laura-Gottberg-Reihe
  8. Felicitas Mayall - Wie Krähen im Nebel // Band 2 der Laura-Gottberg-Reihe
  9. Martin Walker - Delikatessen
  10. Felicitas Mayall - Die Löwin von Cinque Terre // Band 3 der Laura-Gottberg-Reihe
  11. Yrsa Sigurdardottir - Geisterfjord
  12. Antonia Michaelis - Nashville oder Das Wolfsspiel 
  13. Howard Buten - When i was five i killed myself 
  14. Rainer Nikowitz - Nachtmahl
Was ich noch dazu sagen möchte:

  • Also für 'eine der begehrtesten Drebuchautorinnen Deutschland' war 'Verdammt, er liebt mich' aber sowas von schwach und hanebüchen. Vor allem wenn ich bedenke, dass geschrieben wird, dass Schoenles Bücher 'Millionenfach' gelesen wurden und alle Bücher verfilmt wurden. Ich hatte ja keine ausgefeilte Geschichte erwartet, aber das hier wirkte schon arg zusammengeschustert und vollkommen unglaubwürdig. 
  • Enttäuscht war ich auch von dem Autor mit dem klangvollen Namen Régis de sá Moreira mit seinem 'Das geheime Leben der Bücher' - für solch hanebüchenes Zeug hab ich leider nichts übrig. 
  • Am Anfang sehr zögerlich und dann aber doch gut, war Mary Higgins Clark mit ihrem Buch 'Das Haus auf den Klippen'. Ausgeliehen von meiner Cousine, muss ich es ihr bald zurückgeben und wollte es eben mal noch schnell lesen - der Anfang war zögernd und nicht berauschend, doch dann nahm es an Fahrt auf und war unterhaltsam.
  • Ich bin über die Laura- Gottberg-Reihe gestolpert und habe, da ich nicht wusste, dass es eine Reihe ist, mit Band 4 begonnen. Das war so gut, dass ich mal eben noch Nachschub geordert habe und nun von Band 1 an gelesen habe. Und dann hab ich Band 2 gelesen und dann Band 3. Und Band 3 hat mich irgendwie ein bisschen wütend zurück gelassen. Laura Gottberg ist einerseits stark und doch sehr selbstkritisch und manchmal so authentisch nervig. Aber dass sie sich in Band 3 scheinbar mehr über nackte Menschen aufregt, wie über die Tatsache, dass das türkische Nachbarsmädchen von ihren Verwandten wegen Blutschande halbtot geprügelt wird und nichts gegen die Verwandten unternimmt, dass fand ich irgendwie arm...
  • Yrsa Sigurdardottir war wie gewohnt gut! Hier die Lese-Empfehlung.Auch zu 'Die Wolke' erscheint eine Lese-Empfehlung.
  • Über Michaelis 'Nashville' bin ich sehr zwiegespalten, anfangs hielt mich der ungewohnte Schreibstil auf, der mir wie Kraut und Rüben erschien. Und als ich mich daran gewöhnt hatte, hielten mich die komischen Charakter auf, die immer total gegensätzlich zu handeln schienen. 'Umgekehrt' wie Nashville sagen würde. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwie nicht so richtig verstanden habe, was mir die Autorin damit sagen wollte... 
  • Schwer getan hab ich mich mit Howard Butens 'When i was five i killed myself' - das Buch lebt vor allem von Wortwitzen und Situationskomik. Also, unter anderem Redewendungen, die der Protagonist (Burt) falsch, zum Teil wortwörtlich, versteht. Das Problem ist, wenn man selbst die Witze so wie der Protagonist versteht, ist es nicht mehr witzig - und das war mein Problem. Ich hatte zwar die Reclam-Ausgabe mit einigen Übersetzungen unten, aber... es war zäh. Ich konnte nicht flüssig lesen, musste oftmals noch googlen, weil ich wieder nicht verstanden hab, um was es geht (das liegt an meinem irrational zusammengewürfelten Englischsprachschatz). Das ist schade, weil das Buch eigentlich richtig gut ist. Zum Beispiel wenn Burt, nachdem er mit den Zeugen Jehovas gekämpft hat und man dann feststellt, dass er keine Ahnung hat, was Zeugen Jehovas überhaupt sind - „I think it’s when you wear a sport jacket.“ Ich glaube, ich muss es nochmals lesen. 
  • Rainer Nikowitz' Nachtmahl war sehr schwülstig geschrieben und manches Mal musste ich zweimal lesen, weil er soviele Umschreibungen genutzt hat, dass ich die Botschaft nicht mehr raushören konnte. Trotzdem war das Buch recht unterhaltsam, nach einer Weile gewöhnt man sich nämlich an den Schreibstil.  
  • Solide war 'Giftiges Grün' von Elsemarie Maletzke, ein glaubwürdig aufgebauter Roman, der mal ein bisschen was anderes war, wie die üblichen Krimis. Fühlte mich gut unterhalten. Vielleicht schreib ich noch eine Lese-Empfehlung dazu...

Highlights waren:
Gudrun Pausewangs - Die Wolke
Martin Walker - Delikatessen
Yrsa Sigurdardottir - Geisterfjord
Elsemarie Maletzke - Giftiges Grün


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich danke dir von Herzen für deine Nachricht!
Ich versuche stets deinen Kommentar zu beantworten und einen Gegenbesuch zu starten.
Verzeih, wenn es gelegentlich ein wenig dauert!