Freitag, 17. Juni 2016

Rezension: 'Auf ins fette pralle Leben' von Ina Rudolph

Ina Rudolph - Auf ins fette pralle Leben - 12 Experimente, wie man sich das Leben leichter machen kann
Kösel // Ratgeber
298 Seiten // 17,99 €
* Dieses Buch wurde zur Verfügung gestellt von RandomHouse - Vielen Dank dafür! 

Kann es sein, dass das, was wir unser Leben nennen, nur ein schmaler Ausschnitt unserer Möglichkeiten ist? Gibt es da nicht mehr? Mehr, als ordentlich, brav und fleißig zu sein?

Ina Rudolph erzählt von zwölf spannenden Selbstversuchen. Ein Jahr lang überprüft sie, was sie selbst tun kann, damit ihr Leben sich leicht, erfüllt und aufregend anfühlt - und welche Gewohnheiten zu Stress und Unzufriedenheit führen. Was sie dabei erlebte, inspiriert dazu, das eigene Leben zu hinterfragen und für sich herauszufinden, wie man wirklich leben will. Dafür müssen Sie weder ein ganzes Jahr Urlaub nehmen, noch nach Indien in ein Ahsram gehen oder jeden Tag Yoga machen. Lesen Sie zwölf Experimente, die Sie mit Freude in Ihr Leben einbauen können. 






... So war es ...
Das Buch habe ich genommen, weil ich dachte, dass es nie schaden kann, ein wenig darüber zu lernen wie man sich selbst das Leben leichter machen kann.

Um ehrlich zu sein, und das sag ich schon vorneweg, bin ich zwiegespalten. Einerseits hatte Frau Rudolph echt gute Ansätze, die die Sache interessant machten und auch ein wenig den Blick aufs Leben ändern (können).
Andererseits fand ich den Schreibstil und ihre Art manchmal unglaublich anstrengend. Deswegen hab ich das Buch auch nicht in einem Rutsch gelesen und (ich gestehe erneut) auch nicht immer alles. Denn das war einfach zu viel des Guten. Wenn man die Dinge auch im Kleinen anfangen muss, manches war mir dann doch zu übertrieben.
Was mich anfangs auch sehr irritiert hat, war die Sache ' The Work'. Gleich eingangs erwähnt, aber nicht richtig beschrieben, was es ist und was man da macht, fand ich das ziemlich blöd. Wenn ich solche Dinge erwähne, muss ich es auch, wenn nur kurz umrissen, erklären.Sie ging scheinbar davon aus, dass ich schon alles über sie wisse. Ähem - nein.

Gut fand ich die Idee, jeden Monat ein anderes Experiment durchzuführen. 12 Monate - ein ganzes Jahr. Allerdings fing es schon beim ersten Kapitel an: Sie macht ein Mords-Drama drum, weil sie einmal in eine andere Richtung mit dem Fahrrad fährt? Äh?
Mir war das ganze viel oft zu detailliert und zu abgefahren, um es ernst zu nehmen. Ob es an Frau Rudolphs Art lag? Ich weiß es nicht. Um viele Dinge schien sie mir einen viel zu großen Akt zu machen, statt sie einfach mal zu ändern und nicht weiter drüber nachzudenken. Vielleicht habe ich Frau Rudolphs Idee, wie man daran geht, nicht verstanden. Vielleicht bin ich dafür zu jung, oder zu selbstbewusst oder zu wenig selbstbewusst oder zu abgelenkt oder zu wenig im Trott gefangen? Ich weiß es nicht.

Trotzdem allem nehme ich aber möchte ich das Buch nicht schlecht machen und nehme auch etwas aus dem Buch mit - nämlich die Aufgaben, die Frau Rudolph sich jeden Monat neu stellte und die auf jeden Fall eine sehr gute Anregung und Basis sind, um ein entspannteres und leichteres Leben zu führen.

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