Montag, 4. Juli 2016

Montagsfrage 48

Eine wöchentliche Aktion von Buchfresserchen

Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

Leseproben mag ich gar nicht so. Denn stets nervt mich, dass ich nicht weiter lesen kann, sondern mir dann erstmal das Buch kaufen gehen muss. 
Ich habe lieber gleich von Anfang an das Buch in der Hand, da 'muss' ich dann nicht aufhören zu lesen, nur weil die Leseprobe zu Ende ist (meistens noch so schön mit Cliffhanger!!).
Ich finde Leseproben können einem ein Buch versauen. Diese kurzen Ausschnitte verfälschen, meiner Meinung nach, oft das Buch. Entweder es ist zu schlecht, so das man gar nicht zum Buch greift oder zu gut, so das man zu hohe Erwartungen hat.
Und tatsächlich entscheide ich mich meist instinktiv nach Titel, Cover und Klappentext. Hin und wieder liege ich daneben - ist aber nicht schlimm. Im Notfall breche ich eben ab. Ich sehe es mit den 'schlechten' (nur weil ich sie als schlecht empfand, müssen sie das ja nicht sein) Büchern so: Es ist wichtig, dass sie da sind. Man wüsste sonst nicht, was man an den guten Büchern hätte. 

Und du so?

Kommentare:

  1. Huhu,

    auch ich greife selten zu Leseproben. In der Regel entschede ich nach Klappentext, Cover und ggf. Rezensionen. :-)
    Auch ich mag es nicht leiden nicht weiterlesen zu können, jedoch ist für mich entscheidend, dass die ersten Seiten oder Kapitel noch nicht Aussagekräftig genug für mich sind um ein Buch auszuschlagen.

    Hier mein Link: http://zeilensehnsucht.blogspot.de/2016/07/challenge-montagsfrage-kw-27.html

    Liebst, Phyllis.

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    1. Hin und wieder nehm ich welche mit und da liegen sie dann bei mir...
      Das mit der Aussagekräftigkeit seh ich ebenso wie du!

      LG,
      Linda

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  2. "Physische" Leseproben, also diese kleinen Heftchen, die oft in Buchhandlungen oder Cafés ausliegen, mag ich aus dem gleichen Grunde wie du auch nicht. Bei eBook-Leseproben sieht das natürlich ganz anders aus, da kann man am Ende der Leseprobe gleich auf Kaufen klicken und weiterlesen ...

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    1. Ja, da hast du wohl Recht - aber einen eBook-Reader hab ich nicht (und kommt mir ehrlich gesagt auch nicht ins Haus).
      Praktisch ist es aber schon :)

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  3. Huhu,

    ja stimmt. Manchmal können sie schon das Ergebnis verfälschen. Aber doch eher im negativen Bereich. Denn meist wird ja nur der Anfang oder eine der besten Szenen beschrieben.

    Manchmal lese ich aber trotzdem Leseproben und nehm auf jeden Fall immer welche mit von Büchern, die mich interessieren.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/07/04/montagsfrage-43-leseprobe-klappentext-oder-titel/

    LG COrly

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    1. Ja, eben - das hat mich schon ein paar Mal geärgert. Und auch die Leseprobe hinten in Büchern, als Vorgeschmack auf das nächste Buch das Autors...

      LG,
      Linda

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  4. Viele interessante Aspekte! Ich möchte ein Buch selten, nachdem ich die Leseprobe gelesen habe. Ich überlege sehr genau, ob es nur "gut" ist, oder ob ich es wirklich im Regal stehen haben möchte. Aber ich finde die Einstellung mit den schlechten Büchern gut - wenn es nix ist, bricht man ab. Könnte ich nicht, weil ich darüber schreiben will, wie schlecht es war. Aber das spart Zeit. Dann hat man mehr für gute bücher!

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    1. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr selten abbreche - meistens bleibt die Hoffnung, dass das Buch doch noch gut wird, bis zuletzt. Aber als Notlösung geht Abbrechen für mich durchaus in Ordnung.
      Das stimmt!

      Liebe Grüße,
      Linda

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