Donnerstag, 18. August 2016

Gelesen im J u l i !

Huhu lieber Leser!

Mein Lesestand vom Juli steht noch aus - diesen konnte ich leider nicht mehr fertig machen, da mein Laptop ja den Geist aufgeben hatte. Deswegen gibts ihn einfach jetzt noch!
Der Juli lief lesetechnisch super, allerdings waren auch ein paar Nieten dabei.

Im Juli habe ich gelesen:
  1. Kirsty McKay - Untot - Lauf solange du kannst
  2. Sibylle Berg (Hg.) - Und ich dachte, es sei Liebe
  3. Heather Graham - Rabentot
  4. Thea Dorn - Mädchenmörder
  5. Herbert Genzmer/ Ulrich Hellenbrand - Rätsel der Menschheit
  6. Veit Etzold - Final Cut
  7. Bentley Little - Böse
  8. Jonathan Lenz - 16:32 - Gegen die Zeit
  9. Carol O'Connell - Tödliche Geschenke
  10. Marie Hermanson - Himmelstal
  11. Darien Gee - Je süßer das Leben
  12. Yrsa Sigurdardottir - Die eisblaue Spur
  13. Jules Verne - Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer // Bd. 1
  14. Arno Strobel - Das Dorf

 Was ich noch dazu sagen möchte:
  • Kirsty McKays 'Untot - Lauf solange du kannst' ist ein unterhaltsamer Zombie-Roman für Jugendliche. Es machte Spaß, das Buch zu lesen - zum zweiten Band werd ich aber nicht greifen.
  • "Und ich dachte, es sei Liebe" von Sibylle Berg war leider sehr schwach, obwohl ich eigentlich keine hohe Erwartung hatte. Ich habe die letzten Seiten nicht mehr gelesen. 
  • Ebenso enttäuschend war 'Rabentot' von Heather Graham -ich mag das eigentlich, wenn ein wenig mystische Spannung herrscht, aber hier war alles übertrieben. Zuviel Geist und Mystery, zuviel Sex und Liebe und zu wenig Spannung über den Kriminalfall. Das Verhältnis stimmte für mich gar nicht. 
  • Ohja - Thea Dorn hat mich ziemlich zwiespältig zurückgelassen. Denn ihre Geschichte 'Der Mädchenmörder' ist mal ganz was anderes, vor allem als auch noch das Stockholm-Syndrom aufzutreten scheint bei der Protagonistin (soviel kann ich sagen, ohne groß zu spoilern). Aber war es die Sprache? Oder doch der Stil? Ich weiß es nicht, aber das Buch war einerseits saugut und andererseits sauschwach. 
  • Ich bin ein Fan der Archäologie, vor allem der Archäologie, die sich mit Gebäuden und Gegenständen befasst, die mit zahlreichen Rätsel und Mythen umrankt sind. Dieses Buch 'Rätsel der Menschheit' hatte ich rasch ausgelesen, es behandelte ein paar Orte, die ich noch nicht kannte und war faktisch relativ korrekt. Allerdings sollte der Verlag den Korrekturleser austauschen, da waren doch einige Rechtschreibfehler drin.
  • Ach, Mensch - was war da denn los, Herr Etzold? Eigentlich hab ich bisher nur Gutes von Veit Etzold gelesen, aber 'Final Cut' hat mich richtig enttäuscht. Es war langweilig und kaugummi zäh und ehrlich gesagt, war ich froh, als ich endlich die letzte Seite erreicht hatte. Vielleicht lags daran, dass es das Erstlingswerk ist? (Irgendwie lese ich die Reihe rückwärts...)
  • Noch beim Einräumen in das SuB-Regal dachte ich mir - ohnein, dass war bestimmt ein Fehlkauf. Als ich mehrere Bücher angefangen und nicht zu Rande gekommen bin, griff zu diesem, weil ich absolut nur diese Erwartung hatte, dass es null meinem Geschmack entspricht. ABER: Wow - das war mal ein echtes Highlight-Buch, ein richtig fieser Horror-Roman. Der Titel ist Programm - ich spreche von 'Böse' von Bentley Little. Der Autor gilt als Lehrling des King of Horror und diese Bezeichnung trägt er zurecht! Davon will ich mehr.
  • 'The Big One' kommt, obwohl keiner damit gerechnet hat und bringt tausenden Menschen den Tod in San Francisco - diese Story erzählt Jonathan Lenz, solide und spannend. Anfangs ist der Jugendroman '16:32 - Gegen die Zeit' etwas schwierig, weil Lenz m.M. nach zuviele Charakter einbaut (oder zu kurze Kapitel macht) und noch Nebengeschichten anfängt. Er bringt zwar alles zu Ende, dennoch hätte es dem Buch auch nicht geschadet, wenn sich Lenz auf weniger Protagonisten beschränkt hätte.
  • Hach, liebe Frau Carol O'Conell - ich wusste, es würde richtig sein, Ihnen eine zweite Chance einzuräumen! Mit diesem Buch 'Tödliche Geschenke' war die Autorin nämlich äußerst überzeugend. Sie zeichnet einerseits eine Dramageschichte nach, die vor vielen Jahren stattfand und heute immernoch nicht beendet ist, sowie die Geschichte einer Kleinstadt mit bunten Charakteren. Äußerst spannend!
  • Dieser Roman ist ein Highlight - auch hier war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob es ein guter Kauf war. Schließlich begann ich einfach zu lesen und siehe da - noch ein Glückstreffer! Ein absolutes Irrspiel scheint er zu sein und doch lassen sich schließlich alle Fäden zusammen fassen. Marie Hermanson hat mit ihrem Erstlingswerk 'Himmelstal' auf jeden Fall auf die 13 getroffen!
  • Und gleich noch ein Highlight tummelt sich hier: Darien Gee mit 'Je süßer das Leben' ist ein süßer Roman, der zeigt, wie ein Teig, der geteilt und weiter gegeben wird, Menschen zueinander bringen kann. Ob es wirklich in diesem Ausmaß geschieht? Wer weiß, aber die Geschichten, die angesprochen und erzählt werden, sind absolut nachvollziehbar und lassen einen Lächeln - hier ist es ganz natürlich, dass es ein Happy End gibt. 
  • Yrsa Sigurdardottirs 'Die eisblaue Spur' spielt in Grönland, im ewigen Eis und ich persönlich empfand dieses Buch als eins der schwächeren Bücher von ihr. Denn wenn auch die Grundidee gestimmt hat und es viele gruselige Aspekte gab - da geht noch mehr! Ich weiß, dass Frau Sigurdardottir das viel besser drauf hat. 
  • Zufällig beim Stöbern in der Laube (Speicher) der Eltern gefunden und mal eben ausgeliehen. Jules Vernes ' Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer' ist ein Klassiker und ein Must-Have-Read, vor allem wenn man so wie ich, ein Fan von Unterwasser-Romanen ist (und davon gibt es wahrlich nicht viele). Ich begann zu lesen und legte es völlig entnervt wieder weg - den der Anfangs ist mordszäh. Doch sobald man sich durchgequält hat und die Protagonisten endlich in der Nautilus gelandet sind - dann wendet sich das Blatt und hier hat mich Verne für sein Meisterwerk eingenommen! 
  • Arno Strobel und sein Buch 'Das Dorf' weckten in mir regelrechte Spannungsgefühle, als ich den Klappentext las. Beim Lesen stellte ich fest, die Grundstory stimmt und es ist auch spannend - aber ich glaube, da wäre noch ein wenig Luft nach oben gewesen. Manche Szenerien hätten viel eindringlicher und beklemmender geschildert werden können, da hat es sich der Autor ein wenig zu einfach gemacht. Dieser Punkt fehlt leider, damit das Buch ein Highlight wurde.


Highlights waren:
Bentley Little - Böse
Marie Hermanson - Himmelstal
Darien Gee - Je süßer das Leben
Jules Verne - Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer // Bd. 1

Wie war Dein Lesemonat Juli?

 

Kommentare:

  1. Huhu Linda,

    wow, das sind ja richtig viele Bücher geworden! Ich habe im Juli leider nur fünf geschafft, dafür habe ich mir jetzt in den Sommerferien einige Bücher genüsslich einverleibt. :)

    Liebe Grüße
    Kathi von Lesendes Federvieh

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    1. Huhu!
      Ach, ist doch egal wieviele Bücher man liest. Schließlich soll das kein Wettbewerb sein. Ich habe im Moment viel Zeit und lese sehr viel. Manchmal hängts ja auch von der Stimmung ab.

      Grüße,
      Linda

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  2. Ja, Wahnsinn! Soviel hast Du gelesen? Ich mag Bücher auch total gerne und lese eigentlich auch ziemlich schnell, aber soviel schaffe ich nie im Leben in einem Monat. Respekt! Ich habe diese Woche drei Bücher angelesen und sie alle wieder weggelegt, ich glaub' das ist mir noch nie passiert. Nun werde ich heute Abend mit einem Beginnen wo ich mir sicher bin, dass es mir gefällt - ein Gekaufte und keins aus der Bücherei!
    LG zu Dir und hab' noch einen feinen Leseabend
    Manu

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    1. Dankeschön :) Ja, so 12 Bücher sind eigentlich die Norm... aber kein Maßstab. Für mich funktioniert das so. Also bitte nicht unter Druck gesetzt fühlen!
      Manchmal passt eben alles nicht - geht mir auch immer mal wieder so.

      Danke :)

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