Montag, 5. September 2016

Montagsfrage 55


Eine wöchentliche Aktion von Buchfresserchen

Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert? 

Äh? Nope. Nein, wirklich nicht. 
Wenngleich ich auch nah am Wasser gebaut bin, irgendwo hört der Spaß auch auf. 
Mir die Lasten der Welt aufzuladen ist schon nicht drin und bei einer fiktiven Welt erst recht nicht. Bei Szenen, in denen jemand stirbt, wie z.B. bei den letzten beiden Harry Potter-Bänden, da verdrück ich die ein oder andere Träne, einfach weil es so emotional geschrieben ist. Aber sonst bin ich relativ cool. 
Ums auch mal so zu sehen - 1) ist es ja fiktiv, 2) könnte ich an deren Situation eh nichts ändern und 3) sollte man lieber an die Menschen denken, die wirklich existieren und hungern. 
Da ist das schlechte Gewissen besser aufgehoben bzw. effektiver.

Und du so?

Kommentare:

  1. Und ich so? Ich ebenso!

    Mein Beitrag :o)

    Liebe Grüße
    Patricia

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  2. Hallo,
    mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich meine Frage noch ein wenig erweitert, nämlich um die Frage, welche Wichtigkeit oder welchen Stellenwert das Essen für uns hat. Meine Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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  3. Huhu Linda,

    ganz deiner Meinung. Was bringt es, ein schlechtes Gewissen gegenüber fiktiven Buch-Figuren zu haben? Oder soll ich aufhören zu essen, nur, weil sie hungern? Erscheint mir etwas übertrieben. ;)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Eben, kann mir ja nicht alle Lasten der Welt aufladen!
      Ich denke lieber an die wirklich hungernden Menschen.

      Liebe Grüße,
      Linda

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  4. Liebe Mieze,

    wie mich ein Buch berührt oder nicht, ob ein Protagonist hungert oder z.B. traurig ist, kommt natürlich auch immer ganz darauf an, ob es sich um eine fiktive Geschichte handelt oder nicht.

    Auch fiktive Geschichten berühren mich oder machen mich betroffen, wütend, traurig usw. und dass ist auch gut so. Aber ein schlechtes Gewissen, wenn ein Protagonist in einer erfundenen Story verhungert, habe ich definitiv nicht.

    Anders ist meine Lese-Situation natürlich, wenn ich weiß dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich dann ein schlechtes Gewissen habe, aber ich werde dadurch angestoßen meine eigenen Handlungen im Alltag zu überdenken, um verantwortungsbewusster zu agieren. Diese Reaktion bzw. Haltung halte ich für absolut gesund und wichtig.

    Viele Grüße

    Nisnis

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    1. Huhu,
      ja, das seh ich auch so. Ich bin ungemein nah am Wasser gebaut und bin meist auch die erste, die am TV mitheult, besonders wenn da jemand heult. Aber irgendwo ist gut.

      Ich finde es besser,an die aktuell dort draußen Hungernden zu denken, als an die fiktiven Protagonisten in einem fiktiven Buch. Und bei realen Begebenheiten, komm ich wieder darauf zurück, das man an die noch Lebenden denken muss.


      Liebe Grüße,
      Linda

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