Montag, 14. November 2016

Montagsfrage 65

Eine wöchentliche Aktion von Buchfresserchen

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen 

und welche sind deine (3) 5 Favoriten? 

Mal eben schnell die Monatsrückblicke durchgesehen und gezählt - Ich bin aktuell bei einer Gesamtsumme von immerhin 118 Büchern und ich denke, dass ich bis Ende des Jahres bei so ca. 130 Büchern sein werde. Das ist völlig in Ordnung, in Anbetracht einer Leseflaute, die mich doch etwa 8 Wochen lahmlegte. Dieses Jahr hab ich mir aber im Gegenzug zum letzten Jahr kein Richtwert in dem Sinne gesetzt, es sollten nur über 100 Bücher sein.

Meine drei Favoriten? Ein bisschen schwierig bei so vielen Büchern, das so einfach zu sagen. 
Aber am prägnantesten im Kopf geblieben sind mir:
// Böse von Bentley Little
In der kleinen Stadt Willis ist noch nie etwas Schreckliches geschehen. Das Grauen beginnt an dem Tag, als ein Fremder in die Stadt kommt. Plötzlich erhalten die Einwohner Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind, und Botschaften, die ihnen Geheimnisse ihrer Nachbarn verraten. Argwohn und Missgunst verbreiten sich wie ein Virus, und bald begeht ein Bewohner den ersten Mord. Das Böse ist nach Willis gekommen. Es wird nicht ruhen, bis der letzte Einwohner zur Hölle gefahren ist. 
// Der Zementgarten von Ian McEwan 
Ein Kindertraum wird Wirklichkeit: Papa ist tot, Mama stirbt und wird, damit keiner etwas merkt, einzementiert, und die vier Kinder - zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 6 und 16 - haben das Haus in den großen Ferien für sich. Im Laufe des drückend heißen, unwirklichen Sommers kapselt sich die Gemeinschaft der Kinder mehr und mehr gegen die Außenwelt ab, und keiner merkt, daß was faul ist.
// Milchsblut von Clara Weiss
Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Seit Generationen ist das Haus nahe der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben der Bäuerin wird aber für immer zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf dem Nachbarshof macht – ein Toter, auf ein Wagenrad gebunden, grausam hingerichtet. Und dies ist erst der Anfang eines entsetzlichen Mordens, das kein Ende zu nehmen scheint. Da entdeckt Elvira, dass eine alte Heiligenlegende der Schlüssel sein könnte. Doch während sie noch verzweifelt versucht, die Logik des Täters zu begreifen, schneiden Schnee und Eis das kleine Dorf von der Außenwelt ab. Niemand kann mehr entkommen – und Elvira ahnt, dass der Mörder auch sie nicht verschonen wird.
// Himmelstal von Marie Hermanson 
Himmelstal, idyllisch in den Schweizer Alpen gelegen, ist das Paradies auf Erden. Hier können sich reiche Patienten von ihrem Burnout-Syndrom erholen. Sie verbringen ihre Tage am Pool, genießen die frische Luft und die Aussicht auf die Berge. Als Daniel seinen Zwillingsbruder Max in der Kurklinik besucht, ist er von der »Zauberberg«-Atmosphäre so angetan, dass er sich ohne zu zögern auf ein folgenschweres Angebot einlässt: Max muss dringend nach Italien und bittet Daniel, heimlich an seiner Statt in der Klinik zu bleiben. Aber in dem malerischen Alpental ist nichts, wie es scheint, und was als entspannter Urlaub beginnt, verwandelt sich schnell in ein albtraumhaftes Verwechslungsspiel, bei dem Gut und Böse nicht mehr zu unterscheiden sind
// Der Finder von Michael Schreckenberg
Stell dir vor, die Welt ist noch da. Und außer dir niemand mehr.
Von jetzt auf gleich sind fast alle Menschen von der Erde verschwunden. Spurlos. Daniel, der Finder, reist für eine kleine Gruppe Überlebender durch ein leeres Land, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Aber alles erscheint wie tot. Die Wuppertaler Schwebebahn steht still, im Kölner Dom ist die letzte Messe längst gelesen. Nur in den Wäldern, den tiefen dunklen Wäldern, gibt es noch Leben. Und jede Nacht erwacht es mit neuem Hunger.

Erwähnen möchte ich auch noch Dan Brown mit Illuminati und Sharon Bolton mit Bluternte, hierbei geht es aber vielmehr um die Entdeckung der Autoren, die für mich einen Auftakt bilden, all ihre anderen Bücher zu lesen. Du siehst - es fällt mir sehr schwer mich auf nur drei Bücher zu beschränken bei über 100 gelesenen Büchern. Also sieh es mir nach, dass es eben 5 Favoriten sind.

Und du so?


Kommentare:

  1. Hallo Linda,

    danke für den Tipp mit Bentley Little. Du hattest ihn ja bereits genannt, als es um Horrorbücher ging und jetzt habe ich mal einen Titel, den ich auf meine WuLi setzen kann. ;)
    "Der Finder" steht übrigens auch noch in meinem Regal. Ich hab ihn dieses Jahr endlich gekauft, nachdem er EWIG auf meiner Wunschliste versauerte. Ich freue mich schon auf die Lektüre. :)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Huhu!
      Bentley Little ist ein Must-Read-Book.
      'Der Finder' fand ich echt super. Nur das bescheidene Ende hats mir ein bisschen vermiest, aber da mir der Rest der Geschichte sehr gefallen hat und mir so sehr in Erinnerung geblieben ist, kann ich über über das Ende hinweg sehen.

      Liebe Grüße,
      Linda

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  2. Haha, ich weiß gar nicht, ob ich dieses Jahr überhaupt schon fünf Bücher gelesen habe... Einfach keine Zeit und keine Konzentration mehr, seufz...

    Aber doch, fünf werden es schon gewesen sein, auch wenn ich mich nicht mehr an alle Titel erinnere. Hängen geblieben sind nur die Bücher, die ich über Borderline und Depression gelesen habe -- "Borderline: Ein Jahr mit ohne Lola", "I hate you, don't leave me", "Lost in the Mirror" und "Morgen ist leider auch noch ein Tag."

    Ein Jahr mit ohne Lola und Morgen ist leider auch noch ein Tag sind informativ, aber unterhaltsam, die anderen beiden sind eher fachwissenschaftlich und extrem spannend. Schade, dass ich mich damals nicht doch für ein Psychologiestudium entschieden habe. Seufz.

    So long,
    Corinna

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    1. Oh weia - ich bin ganz böse und sag: Wenn man lesen will, dann findet man auch die Zeit dazu.
      Nein, quatsch - ich versteh vollkommen, was du meinst! Mal klappts mit dem Lesen eben besser und manchmal ist die Realität zu busy, so das es nicht mehr für ein Buch reicht.

      Mit Geschichten und Büchern über psychische Krankheiten werd ich nicht so warm. Manche handeln so ineffektiv und sind so unberechenbar. Das mag ich einfach nicht. Nachdem ich mit Psychisch Kranken und Alten gearbeitet habe, mag ich es noch weniger. Ich wäre vermutlich eine miserable Psychologin geworden, zumindest in der Hinsicht.
      Aber ich war eine gute Altenpflegerin. Da hat man ja manchmal auch die Funktion einer Psychologin inne.

      Liebe Grüße,
      Linda

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  3. Hallo Linda,

    118 Bücher ist schon eine Menge! :)
    Deine Favoriten kenne ich noch nicht, aber "Der Zementgarten" hört sich nach einem spannenden und unheimlichen Buch an. Allein der Titel ist ja schon speziell. Schaue ich mir mal näher an.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Huhu!
      Ja, es ist auch ein spezielles Buch - es wurde sogar verfilmt, nämlich mit Charlotte Gainsbourg, Sinead Cusack, Hanns Zischler und Jochen Horst. Es ist sehr ungewöhnlich und beinhaltet auch Inzest. Aber es ist außergewöhnlich gut geschrieben, meiner Meinung nach, und hat mir gerade wegen seiner einfachen und klaren Sprache gut gefallen. Es wird sich vollkommen auf das Geschehnis konzentriert.
      Liebe Grüße,
      Linda

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