Dienstag, 1. November 2016

Rezension: 'Schwarze Federn' von Nina Malik

Nina Malik - Schwarze Federn
Kriminalroman // blanvalet
475 Seiten // 14,99 €
*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von blanvalet zur Verfügung gestellt - Danke!




Auf Federn gebettet. Zum Tod verurteilt. 
Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Hasu wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockz ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar.
Die Rerricker Mordkommission steht vor einem Rätsel. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemann verfolgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Jahnsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Sie stößt auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen...




... So war's ...

Zufällig darauf gestoßen und gleich vom Cover und vom Klappentext gebannt, fing ich nach Erhalt an zu Lesen. Eigentlich hatte ich schon gleich anfangs ein gutes Gefühl.
Denn gleich von Anfang an, zeichnet sich eine düstere Spannung aus, die einen fesselt und man kann gar nicht anders, als weiter zu lesen und mitzufiebern.

Die Autorin bildet nach und nach eine Geschichte mit einer gut durchdachten Storyline und einer gehörigen Portion Spannung. Die Charaktere, allen voran Franka Jahnsen, sind interessant. Manche wirken zwar etwas blass im Gegenzug zu andern, aber von den wichtigsten Charakteren bekommt man einen guten Eindruck. Ich blieb zwar hier mit ein paar Fragen zu den Hauptcharakteren zurück, aber immerhin bildet das Buch den Auftakt zu einer Reihe, so dass man sich denken kann, dass man noch mehr erfahren wird. Und ich sage gleich schon - ich hoffe, dass das bald sein wird.

Ich gebe zu, dass ich bis fast zum Schluss im Dunkeln getappt bin, was den Mörder anging. Das fand ich sehr gut. Frau Malik legt es darauf an, dass man falsche Schlüsse zieht, ohne dabei zu sehr zu verwirren. Im Gegenteil, dass macht es noch spannender. Die Lösung war ausgebufft und spektakulär, aber nicht zu übertrieben.


Es gab zwei-drei Stellen, die ich etwas zäh und zu lang gezogen fand. Ich finde, da hätte ruhig weniger um den heißen Brei herumgeredet werden können, dass hätte der Geschichte nicht geschadet. Und ein bisschen mehr auf die Vergangenheit der Hauptcharaktere hätte schon eingegangen werden können, dass hätte der Spannung keinen Abbruch getan.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und bildet einen soliden, spannenden Auftakt. Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf Neues der Autorin gespannt!


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