Montag, 30. Januar 2017

Montagsfrage 74

Eine wöchentliche Aktion von Buchfresserchen

Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

 Ja - durchaus. Auch wenn ich vor allem die ausgedachten Geschichten meiner Eltern im Kopf habe, 
habe ich aber auch Lieblings-Bücher gehabt. 
Da war das große Grimm-Märchenbuch mit Bildern (wo ich vor allem von der Geschichte um das Schlaraffenland angetan war und unbedingt dorthin wollte, nachdem mir meine Eltern erzählten, dass es irgendwo am Chiemsee ist). 
Außerdem war ich ein großer Fan von den TKKG-Büchern von Stefan Wolf. 
Meine Mutter hat mir stets viele Bücher vom Flohmarkt gekauft, zum Teil noch aus den 6oer/ 70er und 80er Jahren. Da wären zum Beispiel die Reihe um das Mädchen Bummi von Martha Schlinkert; 'Das große Nöstlinger-Lesebuch' von Christine Nöstlinger; 'Fünf Freunde' von Enid Blyton und 'Verzauberte Ferien' von Irmgard Laarmann; 'Kleine Hexe Paprika' von Dagmar Ruh.
Und dann war da ja noch das Buch 'Struwwelpeter', dass ich einerseits geliebt und andererseits gehasst habe.
Und natürlich die Bücher um 'Die drei Fragezeichen', die hab ich bis in die 20er Jahre reingelesen (seit ca. 2-3 Jahren nicht mehr). 
Und noch einige mehr, leider bringe ich gerade die Titel nicht zusammen. Sie stehen bei meinen Eltern und warten darauf, mal von meinen Kindern gelesen zu werden.

Und du so?

Kommentare:

  1. Huhu,
    die Märchenbücher haben es mir auch von klein auf angetan und bis heute noch lese ich liebend gerne Märchen und Sagen aus verschiedenen Ländern, weil ich es einfach sehr spannend finde, wie andere Länder ihre Märchen aufbauen. Zudme lernt man immer etwas davon ;)
    Hier auch mein Beitrag, wenn du mal vorbeischauen willst. :)

    Liebe Grüße
    Tanja ♥

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    1. Hallo!
      Märchen sind ja auch irgendwie obligatorisch, oder?
      Ich mag an Märchen, dass sie einen aufbauen und in Zauberwelten entführen.
      "Märchen erzählen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Denn das wissen Kinder schon. Märchen erzählen den Kindern, dass Drachen getötet werden können. — G.K. Chesterton"

      Liebe Grüße,
      Linda

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  2. Hallo Linda!

    ein großes Grimm-Märchenbuch hatte ich damals auch, mit Illustrationen. Dieses habe ich erst bei meinem letzten Besuch bei meinen Eltern entdeckt. Inzwischen sehr abgegriffen, war es sehr interessant, nochmal durchzublättern :)
    TKKG habe ich damals leider irgendwie nie gelesen, dafür aber Enid Blytons "Fünf Freunde". :)

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Jaaaa - Märchenbücher, ich hab auch noch so ein altes Buch, leider inzwischen ohne Schutzumschlag und etwas angegriffen, aber innigst geliebt.
      Enid Blyton hatte es halt voll drauf :)

      Liebe Grüße,
      Linda

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  3. Oh ja, an TKKG erinnere ich mich auch -- meine Lieblingsbücher waren es zwar nicht unbedingt, aber gelesen habe ich sie trotzdem... Und gerade kürlich einen Artikel darüber gefunden, wie rassistisch, reaktionär und sexistisch sie tatsächlich sind -- und ja, es stimmt. Damals war es mir nicht so aufgefallen, aber wenn ich daran zurückdenke -- die Bösen waren immer die Ausländer, die Rocker und die Punker, der sportliche Tim der totale Held, Klößchen hat er im Grunde immer gemobbt, das war die Lachnummer, und Gaby wurde weggeschickt, wenn es zu brenzlig wurde... In einem Interview soll Stefan Wolf dazu gesagt haben, wie solle man Mädchen denn sonst beschreiben...

    Na ja, aber obwohl ich die Bücher auch gelesen habe (und sogar mal die Tapes für meien Kinder gekauft hatte, die sie aber nicht sonderlich mochten), ist aus mir ja doch noch was geworden, :-).

    Meine Lieblingsbücher waren die Geheimnis um... Bücher von Blyton -- heute schaffe ich keine Seite mehr davon, weil ich sie so furchtbar finde, aber zu meiner Zeit standen uns halt nicht so viele Bücher zur Verfügung, und ich habe genommen, was ich im Regal meines älteren Stiefbruders gefunden habe, :-) :-) :-).

    So long,
    Corinna

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    1. Stimmt - das hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, dass immer die Gleichen die Bösen waren. Ich fand halt toll, wie sie immer in Abenteuer reingeschlittert sind und was sie so erlebt haben, auf diese anderen Dinge hab ich gar nicht so geachtet. Und aus mir ist aus was geworden - Glück gehabt.

      Ich glaube von den 'Geheimnis um...'-Bücher hab ich auch welche gelesen, aber noch lieber mochte ich die 5 Freunde. Hin und wieder hab ich auch gerne welche von den Internatsbüchern gelesen, aber meist waren die mir zu Mädchen-lastig. Ich war eher so Wildfang (Ich hatte ein Baumhaus!!), auch wenn ich gerne mit Barbies gespielt hab.
      Also in der Hinsicht konnte ich mich bei meinen Eltern wirklich nicht beklagen, ich habe immer viele Bücher bekommen (wenn sie auch nicht immer neu waren) - ich bin wirklich froh, dass meine Eltern mich zum Lesen erzogen haben. Gerade, weil sie selbst oft mit Lektüre in der Hand anzutreffen sind, ist es ganz natürlich für mich.

      Liebe Grüße,
      Linda

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