Donnerstag, 23. März 2017

How to do the Camino Francés - ein kleiner Jakobsweg-Guide

Lieber Leser!
So lange habe ich an diesem Guide geschrieben und so lange hab ich überlegt, ihn zu veröffentlichen. Aber da noch Zeit ist für einen möglichen, diesjährigen Trip möchte ich DIR meine Tipps und Tricks zur Planung nicht vorenthalten.Vielleicht hab ich hier und da was vergessen und meine Erklärungen und Schilderungen basieren auf meiner höchstpersönlichen Erfahrung. Hier also:

How to do the Camino Francés

Der Jakobsweg

Für mehr Bilder und Impressionen bitte hier klicken. 
 


Meine Erläuterungen beziehen sich auf den Camino Francés, können aber sicherlich zum Teil auch auf andere Wege bezogen werden!

VORBEREITUNG der VORBEREITUNG
Ich gehe in meinen Erklärungen jetzt einfach davon aus, dass du ein Fußpilger bist. Bist du Radpilger, findest du hier nur unvollständige Informationen. Sorry! 
 Das Wichtigste ist die Vorbereitung - es läuft sich viel leichter und unbeschwerter, wenn man gleich von Anfang an die richtigen Dinge dabei hat und sich informiert hat.
Bevor man sich jetzt kopflos in die Planung stürzt, stellst Du dir also zunächst diese Fragen:
1) Wie lange habe ich Zeit?
2) Wann möchte ich gehen? 
3) Gehe ich zu Fuß oder nehme ich das Fahrrad?
4) Gehe ich alleine oder geht jemand mit?
5) Welchen Weg möchte ich gehen?
6) Wo möchte ich starten und wo ist mein Ziel?
Wer zuwenig über die Jakobswege weiß, um die letzten beiden Fragen zu beantworten, ist mit einem Guide über und für den Jakobsweg gut beraten (schau jetzt schon darauf, dass er nicht zu schwer und unhandlich ist - denn ein Guide ist auch auf dem Weg nicht schlecht).
Hier ein Tipp: Gehst du den Camino Francés, einer der bekanntesten Jakobswege, dann geh möglichst nicht im Juli und August - in diesen Monaten ist Ferienzeit in den meisten Ländern und in diesen Monaten ist der Jakobsweg völlig überlaufen, d.h. einen Schlafplatz zu finden gestaltet sich schwierig,. Außerdem darf man die sengende Hitze, die in diesen Monaten in Spanien oft herrscht (gerade in der Meseta), nicht vergessen.
Ich war vom 19. Mai bis 23. Juni und es war wettertechnisch und bettentechnisch perfekt. Das kann aber dieses Jahr ganz anders sein.
Für den Camino Francés, der im Prinzip von St. Jean Pied de Port, Frankreich bis nach Santiago de Compostela, Spanien geht und eine Länge von 800km hat, braucht man, wenn man fast täglich 25km wandert, ca. 5 Wochen. Es gibt noch viele andere, kürzere Wege - hier musst du dich aber im Netz erkundigen, da kann ich dir leider nicht drüber erzählen - bekannt sind auch noch: Camino Via de la Plata und Camino del Norte


ANREISE
Hast du diese Fragen beantwortet und weißt, wielange, wann und wo du laufen möchtest, dann liegt es jetzt daran, sich um die Anreise und evt. sogar schon um die Rückreise zu kümmern.
Startest du, wie ich, in St. Jean Pied de Port, empfehle ich dir mit dem Zug bis nach Bayonne zu reisen und von dort aus den Bus weiter nach St. Jean Pied de Port zu nehmen. Natürlich kannst du auch mit dem Flugzeug bis nach Biarritz oder nach San Sebastian (oder irgendeinen anderen Flughafen in der Nähe) anfliegen und von dort aus weiter nach St. Jean Pied de Port reisen. Mein Problem war aber einfach, dass ich die Anreise mit Flug nicht lückenlos planen konnte (das wollte ich, da ich kein französisch spreche). Oft war auch das Problem, dass es keine Direktflüge gab, oder ich erst spät abends angekommen wäre und dann hätte am Flughafen übernachten müssen. Mit dem Zug war ich zwar den ganzen Tag unterwegs (und musste gelegentlich umsteigen) und habe in St. Jean übernachtet, bin aber dennoch billiger weggekommen, als mit Flug. Hier liegt die Entscheidung an dir - erkundige dich ruhig selbst nochmals nach Flügen etc., eventuell geht von deinem Wohnort/ Flughafen aus alles viel leichter.


RÜCKREISE
Die Rückreise startest du von Santiago aus (auch wenn du noch weiterläufst bis nach Finisterre), denn dort gibt es einen Flughafen. Von Santiago aus fahren Busse an den Flughafen, diese Busstellen sind mit einem blauen Flugzeug gekennzeichnet (es sind allerdings nicht viele, erkundige dich im Tourismus-Büro nach einem Stadtplan). Die Fahrt kostet ca. drei Euro dorthin, die Busse fahren sehr häufig und die Fahrt dauert (je nach Einstiegsort) zwischen 30-45 Minuten.
Ich empfehle dir, deinen Rückflug erst in Santiago zu buchen oder kurz vorher. Falls du doch einen Tag länger oder vielleicht auch zwei Tage kürzer brauchst und eben früher oder später heim möchtest, kommst du nicht in Stress. Sehr viel teurer sind die Flüge nicht, wenn du sie kurz vorher buchst (zumindest war das bei mir so). Manche haben auch mehrere Flüge gebucht und die anderen wieder in ebay verkauft, die Gefahr dass man aber auf einem Flug und den damit verbunden Kosten sitzen bleibt, ist hier wesentlich größer.
Schau bei den Billig-Airlines nach, die meisten haben Direktflüge und sind nicht zu teuer.


So - hast du all diese Dinge geregelt, geht es nun daran zu überlegen, was du brauchst und im Vorraus besorgen musst.


WAS BRAUCHST DU AUF DEM JAKOBSWEG?
Hier vorneweg - der Jakobsweg ist nicht durchweg günstig, sicherlich übernachtest du für wenig Geld in Herbergen (5-15€) und brauchst vielleicht auch nicht viel für Lebensmittel und so - aber es läppert sich. Gerade auch die Ausrüstung geht ganz schön ins Geld.  
ABER (und das ist ein wirklich großes ABER!): Tu dir selbst einen Gefallen und schau nicht auf die Kosten - du hast einen langen, anstrengenden Weg vor dir. Wenn du den falschen Rucksack oder die falschen Schuhe hast, nur weil die eben 20 € billiger waren, sind die Konsequenzen daraus viel drastischer (und vor allen Dingen schmerzhafter!).
!! Keine Sorge - viele Dinge kann man in Spanien nachkaufen, nur manchmal sind sie eben viel teurer und manchmal gibts die Dinge auch nicht gerade dann, wenn man sie braucht.     




DER RUCKSACK
Absolut wichtig: Vergiss nicht, dass du diesen Rucksack über längere Zeit täglich tragen musst.
Ich hatte einen großen 75ltr-Rucksack dabei - er war nicht vollgefüllt, dennoch war er zu groß.
Am besten und auch am gängigsten sind die 50-60ltr-Rucksäcke. Es waren alle Marken breit vertreten, schau aber, dass die Träger breitgepolstert sind und nicht einschnüren. Ebenso empfehle ich dir, den Rucksack zu befüllen (direkt mal mit den geplanten 10kg) und mehrere Tage zu einer Wanderung Probe zu tragen. Man merkt recht schnell, wenn der Rucksack nicht passt - manchmal ist es nur eine Frage der Einstellung (also, ich spreche hier von der Länge der Träger, der Gewichtsverteilung etc.) und manchmal liegts am Rucksack selbst.
Hier sei gesagt: Lass dich ausführlich beraten!

DIE SCHUHE
Auch hier gilt: Die Marken waren breit vertreten, aber schau, dass der Schuh passt. Lass dich gut beraten, hol lieber mehrere Meinungen ein. Außerdem solltest du auch hier die Schuhe zu einer Wanderung oder ähnliches Probe tragen. Ich empfehle richtige Wanderschuhe, die aber nicht zu schwer sind. Es gab auch einige, die die Wanderungen mit guten Laufschuhen gemacht haben - ist aber im Gebirge, wo man Halt braucht und die Gefahr, dass man umknickt, höher ist, eher nicht zu empfehlen. Du kannst aber ein Paar Laufschuhe zusätzlich mitnehmen und switchen - im Gebirge, bei Steigungen und im Wald die Wanderschuhe, auf Asphalt und geraden Strecken die Laufschuhe (hat außerdem den Vorteil, dass sich weniger Blasen bilden).
Hast du gute Schuhe besorgt, laufe sie bereits vor dem Jakobsweg ein. Das verhindert die ersten Blasen! Überhaupt sind gute Wanderschuhe der erste Schritt auf einem Jakobsweg mit möglichst wenigen Blasen.
Meine Schuhe waren von Lowa, Modell Renegade - ich war zufrieden.
Nicht vergessen: DIE WANDERSOCKEN - gute Wandersocken sind teuer, aber sie helfen ebenfalls, Blasenbildung möglichst gering zu halten.
Kauft welche, die gut gepolstert sind, probiert sie beim Laufen aus UND wascht sie zuhause aus und lasst sie mal an der Luft trocknen. Werden sie hart, sind sie nicht geeignet. Die Socken müssen weich bleiben und sich dem Fuß anpassen. Probiere sie zusammen mit den Wanderschuhen aus - passt alles? Dann weiter!



DER SCHLAFSACK
Viele sind ja der Meinung, der ist völlig unnötig - schließlich bekommt man Decken gestellt. Kann man sehen wie man will - ich hatte einen dabei und war sehr froh drum. Erstens gab er warm (gerade in den ersten Tagen (Mai) war es doch sehr frisch und man war froh um eine zweite Decke) und zweitens gab es eben doch nicht in allen Herbergen eine Decke. Das heißt, einige schliefen dann mit Handtuch oder mehreren Lagen Kleidern. Wer damit einverstanden ist, kann den Schlafsack weglassen. Wer nicht, der soll sich auch hier gut erkundigen: es gibt Ultraleicht-Schlafsäcke, die nicht zu dick und nicht zu dünn sind und knapp 700gr wiegen. Im ersten Moment mag das vielleicht nicht viel sein, aber im Rucksack kommts auf jedes Gramm - dennoch würde ich diese 700gr investieren (mein Ultraleicht-Schlafsack kostete 30€). Am Schluss meiner Reise hab ich ihn kaum noch gebraucht, da es meistens warm genug war oder eben Decken gab. Aber am Anfang war ich sehr froh über meinen Schlafsack.

DIE KLEIDUNG
So - einer der Punkte, über die man sich ebenso streiten kann. Hier kann ich nur sagen:
So wenig wie möglich, so viel wie nötig! Wirklich! Lieber wäschst du jeden Tag die Klamotten aus und trägst täglich das Gleiche (so wie ich im Prinzip auch), als das du hier zuviel einpackst.
Ich hatte dabei:
 5 Shirts  // davon ein langärmliges und ein kurzärmliges Funktionsshirt, 2 Freizeitshirts (ein kurzärmliges Shirt, ein Tanktop) und ein Schlafshirt,
3 Hosen  // davon eine mit abzippbaren Beinen, eine 3/4-Hose und eine Schlafshorts,
3 Paar Socken  // 2 Paar Wandersocken, 1 dünneres Paar für Freizeit,
3 Unterhosen und 3 Sport-BH's // wovon ich aber einen zurückgelassen hab, weil er scheuerte,
eine 2in1-Jacke // Windjacke/Fleecejacke
MEHR NICHT! Sicher kann man das noch ein wenig variieren, aber ich war glücklich mit dieser Aufstellung und hab nichts bereut. Zunächst dachte ich, zwei kurzärmlige Funktionsshirts wären besser gewesen, aber im Grunde hat dieses eine gereicht. Wäsche hab ich täglich gemacht, im Notfall hätte ich ein Funktionsshirt zweimal anziehen können, weil sie wirklich kaum nach Schweiß gerochen - und glaube mir, ich hab viel geschwitzt!!
Bitte nimm auch Kleidung mit, die man gut von Hand waschen kann und die schnell trocknet. Du brauchst damit wirklich nicht schick aussehen - darum geht es nicht. Es muss praktisch, bequem und leicht sein.
Und auch hier sei schon gesagt: Ist ja klar, dass du davon schon einen Teil am Körper trägst, wenn du an den Startpunkt reist.



DIE MEDIKAMENTE
Nimm nur das Nötigste für die erste Woche mit. Die Medikamente, die du sonst brauchst, würde ich vorsichtshalber für die komplette Zeit mitnehmen, z.B. die Antibabypille/ Blutdrucktabletten etc.. Nimmst du regelmäßig Medikamente ein aufgrund einer Erkrankung? Dann ist es ratsam, sich kurz vor dem Camino auf jeden Fall mit dem Arzt zusammen zu setzen und zu fragen, ob man auf etwas achten muss (schließlich wandert man über 5 Wochen lang ca. 25km am Tag!). Evt. sollte man manche Medikamente höher oder niedriger dosieren während der harten, körperlichen Zeit. 
Man kann in den spanischen Apotheken ganz viele Sachen ohne Rezept kaufen und sie sind oft viel günstiger als in Deutschland. Tue Dir den Gefallen und baue hier nicht unnötig Gewicht auf, kaufe es lieber nach.
Welche Medikamente sind von Beginn an wichtig?
- Schmerzsalbe für die Muskeln, am besten eine, die auch Entzündungen hemmt (kleine Tube!)
- Schmerzmittel zum Einnehmen (wobei ich die nur einmal für Kopfweh und bei Beginn der Periode gebraucht habe) (5 Tabl.)
- Wund-Pflaster und/ oder Leukoplast (kann man auch mal zweckentfremden (z.B. Brille kleben))
- Wundsalbe mit Panthenol (evt. sogar antiseptische Wundsalbe)
- Desinfektionsmittel
- evt. Kinesiotape

DIE WANDERSTÖCKE 
Hier sind Teleskopwanderstöcke zu empfehlen, die sind nicht zu schwer, lassen sich ideal anpassen und auch mal am Rucksack verstauen. Wichtig ist eine Schlaufe, in welche man die Hände einhängen kann, das entlastet zusätzlich. Ob man nun Stöcke braucht oder nicht, sie sind auf jeden Fall eine tolle Unterstützung, gerade bergauf und bergab. Außerdem entlasten sie die Hüften und das hilft, längere Strecken schmerzfrei gehen zu können.  Anfangs startete ich mit einem Stock - dadurch, dass ich ihn immer Rechts hielt und mich darauf abgestützt hab, hab ich meine Hüfte falsch belastet und schnell Schmerzen bekommen - nachdem ich einen zweiten Stock dazunahm, wurde es viel besser. Also - nimm besser zwei oder wechsle häufig die Seiten (also, mal rechts, mal links halten).



WAS MAN SONST NOCH BRAUCHT
  • Sonnenhut // ich hatte einen aus Stoff und mit Kordel, damit er bei Wind nicht abhaut, ich trug ihn täglich (auch bei Regen), man konnte ihn aber genauso gut in den Rucksack stopfen!
  • Flipflops // nach dem Wandern braucht die Haut viel Luft, damit sie trocknen und sich regenerieren kann. Hierfür sind Flipflops, wo überhaupt kein Druck herrscht, ideal (gerade auch, wenn man mal Blasen hat). Und fürs Duschen auch.
  • kleine Nagelschere // für Nagelpflege, aber auch um mal etwas zu schneiden oder für medizinische Zwecke) und eine kleine Feile
  • kleine Tube Duschgel
  • kleine Tube Shampoo 
  • Geldtasche für Bauch oder zum Umhängen, mit genügend Platz für Ausweis und wichtigsten Unterlagen (evt. wasserdicht (Regen/ Schweiß)
  •  Zipper-Tüten, um papierne Unterlagen und andere Sachen, die nicht nass werden dürfen, trocken zu halten
  • Sonnencreme (!!!)
  • Kamm/ Bürste
  • Reisezahnbürste + kleine Tube oder halbleere Tube Zahnpasta
  • 2 kleine Handtücher // eins für Körper/ eins für die Haare, am besten Microfaser, weil das superschnell trocknet
  • Waschgel (Reisetube) // du kannst auch ein Stück Handseife zum Kleidung waschen nehmen
  • 6 Stück Sicherheitsnadeln // können im Notfall auch als Wäscheklammern dienen
  • 4 Wäscheklammern
  • kleines Deodorant
  • Haut-Creme für die Füße
  • evt. Haargummi // einen trägst du bereits, den anderen einpacken - kann man auch zweckentfremden
  • Sonstige Kosmetika // aber bitte - nimm nicht zuviel mit, es interessiert keinen, ob du den neusten Lippenstift von Mac dabeihast oder nicht - spätestens wenn man anfängt zu schwitzen, sieht man eh nicht mehr... glamourös aus
  • evt. Material für die Periode // ich bin da etwas eigen...
  • Nadel und Faden
  • Trinkflasche mit ca. 1-1,5ltr Fassungsvermögen
  • Guide mit Wanderrouten und aktuellen Herbergen
  • Fotokamera inkl. Ladegerät // die Fotos wiederspiegeln nicht annähernd, was du erlebt hast, aber sie sind ein gutes Erzählmittel ;)
  • Notizbuch // ich habe Tagebuch geführt (gerade in der Anfangszeit), manche haben sich nur Notizen gemacht, wann sie wo waren; außerdem war es gut zum E-Mails u. Adressen etc. austauschen
  • Kugelschreiber
  • EC-Karte (oder eine Alternative um regelmäßig Geld abzuheben)
  • Ausweis oder Passport
 
WAS BRAUCHT MAN EHER NICHT?
  • Sprachführer Französisch / Spanisch // hatte beides dabei, aber hab es so gut wie nicht gebraucht
  • Kopfkissenbezug // braucht man eher im Juli u. August, wenn man kein Bett bekommt
  • Besteck // braucht man eher Juli u. August oder wenn man campt
  • Isomatte // braucht man vor allem Juli u. August, wenn man kein Bett bekommt

WIE PACKST DU DEINEN RUCKSACK?
Zuerst - alles wird gewogen. Wirklich alles. Denk dir immer, du musst das alles tragen. Nimm dir als Grenzziel 10kg, alles was drüber ist, muss reduziert werden (Außer du bist 2m groß und wiegst 110kg, dann kannst du auch einen 15kg Rucksack tragen).
Je kleiner und je zierlicher du bist, desto niedriger wird auch das Gewicht, dass du auf dem Rücken trägst. Klar soweit?
Dann, hast du deine Sachen gewogen und kommst ingesamt nicht über die 10kg, dann gilt es jetzt, das alles im Rucksack zu verstauen. Zunächst einmal kommen die schweren Sachen an den Rücken, die leichteren Sachen kannst du außenrum verteilen. Achte auch darauf, dass du die Sachen, die du nicht täglich brauchst, nicht oben drauf legst, denn sonst bist du jeden Mittag/ Abend am rumräumen. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, wo was am besten ist, wie es sich für dich auch gut anfühlt und was du öfters und was du seltener brauchst. Pack deinen Rucksack bereits zu Hause und geh mit ihm mal zwei-drei Runden um den Block - da kommt ganz schön Gewicht zusammen, was?



WAS TUST DU IM VORRAUS FÜR DEINE KONDITION?
Ich bin ganz ehrlich, ich habe meine 'Kondition' nur so in sofern trainiert, dass ich das Auto möglichst oft stehen lassen habe und zu Fuß gegangen bin. Außerdem habe ich zwei-drei mal eine größere Wanderung gemacht (auch, um Schuhe etc. einzulaufen). Meine tatsächliche Kondition habe ich auf dem Jakobsweg erlangt.
Am ersten Tag bin ich 18km gewandert und fühlte mich schrecklich und war total am Ende. Am nächsten Tag bin ich voller Elan aufgestanden und habe mir gedacht, dass ich mich nicht unterkriegen lasse, nach einigen Stunde war ich wieder total entmutigt, auch, weil ich keinen einzigen Menschen getroffen habe. Ab dem dritten Tag ging es dann viel besser. Hier hilft vielleicht auch ein bisschen der Kontakt zu anderen Pilgern, die einen mitreißen.
Das nächste Mal würde ich im Vorraus aber mehr Wanderung bergauf machen. Aber letztendlich war es gut so, wie es war. Ich habe jeden Tag meine eigene persönliche Grenze überschritten und wenn es auch anstrengend war - es war auch ein echt gutes Gefühl zu wissen, das man wieder eine Etappe geschafft hat.
Letztendlich macht es aber jeder so, wie er es für richtig hält!

WAS BENÖTIGST DU IM VORRAUS AN UNTERLAGEN?
Hier empfehle ich Dir diesen kleinen Guide von Jakobusfreunde Paderborn. Er kostet 6€ und ist definitiv sein Geld wert und hat mich vor so manch schlechter Unterkunft bewahrt.

Außerdem hatte ich mir im Vorraus einen Pilgerausweis besorgt (ebenfalls über die Pilgerfreunde Paderborn), dass ist aber nicht erforderlich, denn z.B. in Saint-Jean-Pied-de-Port gibt es ein Pilgerbüro, in welchem dir ein Pilgerausweis ausgestellt wird. Solltest du von einem anderen Ort aus starten, erkundige dich, ob es dort ein Pilgerbüro gibt, dass dir einen Ausweis ausstellen kann. Den Ausweis brauchst du dazu, um dich in Herbergen als Pilger auszuweisen, genauso wie um nachzuweisen, was für ein Pilger zu bist - Fußgänger, Radfahrer, Reiter - in den Sommermonaten bekommt man beispielsweise als Fahrradfahrer erst nach den Fußgänger einen Schlafplatz.
Nicht schlecht ist auch eine Übersicht der Strecke mit bereitsvorgeplanten Etappen, zwar findest du die Übersicht auch auf deinem Pilgerausweis und in dem Büchlein, aber hier geht es viel mehr darum zu wissen, welche Etappen du in etwa gehen wirst. Egal, ob du dich dann vor Ort umentscheidest und kürzere oder längere Etappen machst, hauptsache du bist im Wesentlichen mit den Eckdaten informiert!
Wichtig sind auch Nummern für die Kartensperrung und auch die Schadensnotrufnummer von deiner Versicherung für eventuelle Notfälle - ich hab einen Zettel auf Englisch, Spanisch und Deutsch in meinem Rucksack, auf dem stand: ' Im Notfall bitte meine Eltern, .... und ..... unter dieser Nummer .... informieren. Ich bin Linda S. aus Deutschland. ' An den leeren Stellen standen dann die Namen meiner Eltern bzw. die Telefonnummer meiner Eltern.
Außerdem brauchst du natürlich alle Unterlagen, die du für die Hinreise und auch für die Rückreise brauchst.



EIN PAAR TIPPS UND TRICKS UND GRUNDREGELN FÜR DEN CAMINO
  • Trenne dich nie von deiner Geldtasche - ich habe es zwar nie erlebt oder mitbekommen, aber dennoch ist die Gefahr, dass dir etwas geklaut wird, hoch. Deswegen trage dein Geld und deine wichtigsten Unterlagen stets bei dir. Nimm sie mit in die Dusche oder vertrau sie jemandem an, den du schon über längere Zeit kennst. 
  • Ich habe auch nie mehr als 100-150€ bei mir getragen. Erkundige dich regelmäßig, wo die nächste Bank ist und plane danach, es gibt nicht in jedem Ort einen Automaten (hier hilft auch das Heft von den Jakobusfreunden Paderborn).
  • Gib gut acht auf deinen Pilgerausweis - denn er weist dich als Pilger aus und ermöglicht dir manches Mal einen Vortritt. Wichtig ist der Ausweis vor allem auch auf den letzten 100km (ab Sarria), denn dann brauchst du 2 Stempel täglich, um nach Ankunft in Santiago de Compostela eine Urkunde zu erhalten.
  • Auf dem Camino ist alles anders - es werden Schamgrenzen überschritten, das ist anfangs hart, aber die Menschen werden hilfsbereiter und teilfreudiger - nimm es an, aber nutze es nicht aus. Und vor allem - gib es zurück! Das tut unglaublich gut.
  • Gehst du mit jemanden, dann gebt Euch die Chance mit Fremden in Kontakt zu treten - geht hin und wieder getrennt. Denn ich habe es gesehen: Menschen, die alleine wandern, kommen eher mit Menschen in Gespräch, als Menschen, die zu zweit wandern und bereits im Gespräch sind.  
  • Die Pilger grüßen einander prinzipiell mit 'Buen Camino' - fast immer und ständig.
  • Gerade in den wärmeren Monaten geht man frühzeitig los, damit man ja auch ein Bett bekommt und ja nicht in der Hitze laufen muss - das ist natürlich wichtig, aber nicht der Inhalt vom Camino. Lass Dich von anderen Ideen leiten, als nur davon, ein Bett zu bekommen!
  • Du bist schon 10km gewandert und hast noch 10km vor dir und du entdeckst einen Bach, in den du deine Füße hängen könntest? Tu das NICHT! Das wäre fatal für deine Füße. Solltest du das machen, dann sind Blasen garantiert. Denn deine Füße schwellen an und werden dann in den Schuh zurückgepresst.
  • Überhaupt - Füße! Die Pflege um die Füße ist so wichtig. Tu dir und deinen Füßen den Gefallen und creme sie abends vor dem zu schlafen gehen mit einer Fußcreme großzügig ein und massiere gleichzeitig. Ich verspreche Dir, am nächsten Tag läufst du besser und entspannter.
  • Und wenn wir schon bei den Füßen sind - Blasen sind auf dem Camino vorprogrammiert - jeder hat sein eigenes Mittel, wie er Blasen vorbeugt und wie er sie verarztet. Das ist auch gut so. Hier verrate ich Dir jetzt, was meine höchstpersönliche Meinung ist (ich bin allerdings kein Arzt und übernehme keine Garantie): Blasenpflaster sind an und für sich eine gute Sache, aber nicht auf dem Camino. Ich hatte durch die Blasenpflaster eine Blase unter der Blase. Es ging zum Glück schnell vorbei, aber es war schmerzhaft. Auch hab ich gesehen, dass manche von den Blasenpflaster richtig tiefe Blasen bekommen haben. Was im Alltag super funktioniert, geht auf dem Camino nach hinten los. UND: Legt nie eine Drainage mit Faden - das tut super weh und ist super eklig. Mir hat am besten das geholfen: Blase aufschneiden und gut desinfizieren und für den restlichen Tag abtrocknen lassen. Allerdings muss man hier stark darauf achten, dass Schere und alles gut desinfiziert ist. Für das Wandern die Wunde mit Pflaster und Kinesiotape abkleben, sobald man ausgewandert hat, aufmachen, desinfizieren und trocknen lassen!
  • Was aber meiner Meinung nach gegen Blasen hilft: Nach dem Wandern sofort Wanderschuhe aus und Flipflops/ Sandalen an. Abends vor dem Schlafen gehen, Füße eincremen und leicht massieren. Morgens vor dem Wandern an den Stellen, die am meisten abbekommen, Kinesiotape kleben.Unterwegs hab ich dann noch die Socken gewechselt (so nach ca. 15km bei insgesamt 25km), also frische/trockene Wandersocken angezogen. Damit hatte ich schließlich keine Blasen mehr!
  • Viele andere Pilger schwörten auch auf Hirschtalg - damit cremten sie ihre Füße vor dem Wandern ein. 
  • Bevor du aber zu sehr an deinen Blasen rumoperierst, höre auf ERFAHRENE Jakobswegpilger oder geh in ein Krankenhaus oder in eine Arztstation und lass dir dort helfen!

  • Sei fair - gegenüber den anderen, aber auch dir selbst gegenüber. Du hast Blasen an den Füßen und Schmerzen und magst nicht mehr? Dann mach einen Tag Pause. Lass dir von anderen nichts sagen - jeder hat seinen eigenen Weg, seinen Camino zu beschreiten. Bist du in einer Gruppe und möchtest die nicht verlieren, dann gibt es sicherlich auch die Möglichkeit, eine Etappe mit Bus oder Taxi zurückzulegen - das habe ich auch gemacht!
  • Verbringe Zeit in der Herberge - vergiss aber auch das Leben außerhalb des Caminos nicht. Ich bin gerne mal im Aufenthaltsraum oder im Hof der Herbergen gesessen und habe dort Tagebuch geschrieben, oder meine Mitwanderer beobachtet und bin mit dem ein oder anderen ins Gespräch gekommen. Oft aber habe ich am Mittag auch die Chance genutzt und den Ort, in welchem ich gelandet war, anzuschauen. Manch einer sagt jetzt - ich bin den ganzen Morgen etwa 25km gelaufen und soll am Mittag noch mehr rumlaufen? Ja - es lohnt sich. Es gibt viele interessante Orte, die dir sonst verwehrt bleiben. 
  • In Burgos und in Leon bin ich 2 Tage geblieben- einfach, weil es so viel zum Anschauen gab. Lohnenswert wäre sicherlich auch noch Pamplona gewesen. Vielleicht hast du auch Lust dazu? 
  • Ein Tipp, der nicht gern gehört wird, aber gold wert ist: Lasse dein Smartphone oder Iphone zuhause! Ja, wirklich. Ich bin ganz ohne Handy gegangen und habe nur mit Telefonzellen kommuniziert. Nicht wirklich einfach, aber möglich. Ich habe soviel mehr mitgenommen vom Camino und auch nicht ständig an zuhause gedacht - das tat unglaublich gut. Nimm am besten ein altes Handy (ohne Internetfunktion) mit, auf welchem nur ein paar Euro sind und es so wirklich nur zum Telefonieren und evt. Simsen benutzen kannst. Tu dir den Gefallen und lass das Internet zuhause. Ich sage Dir ganz ehrlich, ich hätte den Camino nicht beendet, hätte ich in meinen schwachen Momenten die Möglichkeit gehabt, zuhause anzurufen!
  • Möchtest du dennoch nicht auf Smartphone und Co. inklusive Internet verzichtet - in den meisten Herbergen gibt es Wlan, dazu sind die Passwörter meist überall aufgehängt (ansonsten muss man fragen).
  • Trinken, trinken, trinken! Trinke viel auf deinem Camino, denn du schwitzt sehr viel aus. Hierbei auch einen wichtigen Tipp: Achte darauf, wo du dein Wasser holst - du nimmst das Wasser aus den Brunnen am Wegesrand? Sei vorsichtig, hier ist das Wasser ist nicht immer sauber - hole dir Infos aus den Herbergen, die sind meist auf dem aktuellen Stand. Ich hingegen habe nur Wasser aus dem Supermarkt getrunken, was aber einfach daran lag, dass ich das Leitungswasser mit dem Chlorgeschmack nicht mochte.
  • Meistens gibt es kleine Restaurants mit Pilgermenüs für ca. 10€ - leider ist das meist keine spanische Kochkunst und fast überall das Gleiche. Um den Motor am Laufen zu halten, taugt es. Geh aber doch auch mal einkaufen und koche selbst (ist günstiger), in den meisten Herbergen gibt es gut ausgestattete Küchen. Meistens tun sich auch Leute zusammen und kochen gemeinsam - bleibt Essen übrig, ladet andere ein, es zu essen oder deponiert es im Herbergskühlschrank (am besten mit einem Anbruchdatum bzw. Kochdatum). Nimm aber auch, bevor du groß einkaufst, ruhig übrig gebliebenes Essen an. 
  • UND, dass ist mir persönlich wichtig, halte den Camino sauber: Deinen Müll trägst du bitte bis zum nächsten Mülleimer. Wenn du zur Toilette musst, dann geh nicht einfach in die Pampa. Mach nicht einfach neue Wege, indem du irgendwo durchtrampelst. Gehe gut mit den öffentlichen Einrichtungen etc. um, Instandsetzung ist nämlich extrem teuer. Und findest du kleine Botschaften oder aufgetürmte Steine, freue dich daran und mach sie nicht kaputt, sondern lasse die Pilger nach dir genauso daran erfreuen.
  • UND, weil mir das so extrem aufgefallen ist: Mache Fotos und Videos, zur Erinnerung, zum Erzählen. Aber bitte - erlebe den Camino nicht nur durch ein Kamera- oder Tabletdisplay. Dafür ist der Camino viel zu schade!!
  • Als Bonustipp: Nimm Finisterre unbedingt mit - egal, ob du nun hinwanderst oder mit dem Bus hinfährst, geh dahin. Es ist unbeschreiblich dort! Hierfür brauchst du etwa 4 Tage.


Und zum Schluss:

Hier hab ich noch paar Lektionen, die ich auf dem Jakobsweg gelernt habe. Ich hab da fast jeden Tag ein bis zwei Lektionen aufgeschrieben. Nur gegen Schluss war das dann nicht mehr so präsent. Ein paar sind mir zu privat um sie zu veröffentlichen, aber die hier kann ich Euch guten Gewissens mitteilen.
  • Nach dem beschwerlichen Aufstieg kann der schöne Ausblick eben doch verzaubern.
  • Wenn du verzweifelt bist, ist es okay zu weinen - wenn du dabei weiterläufst. 
  • Das Gepäck, das man nicht sieht und nicht greifen kann, wiegt oft am schwersten. 
  • Es hilft mehr, wenn man beim Laufen auf den Weg starrt und sich beim Aufsehen wundert, wie weit man schon gekommen ist, als wenn man auf das Ziel starrt und sich wundert, warum es nicht näher kommt.
  • Manchmal hilft auch das auf den Weg starren nichts. 
  • Es ist okay, kein Heimweh zu haben.
  • Die mir meistgestellte Frage? Why don't you live your dream?
  • Leg dein Leben nicht in die Hände anderer.
  • Man hat nur ein einziges Leben - aber so unendlich viele Möglichkeiten.
  • Die Ausblicke auf dem Camino sind so atemberaubend schön. 
  • Es geht nichts über eine eiskalte Coca Cola - nichts!
  • Ich weiß schon jetzt, dass er (der Camino) jede Mühe wert war




Hat Dich mein Guide überzeugt, dich auf den Weg zu machen? 

Oder würdest Du sowas nicht machen?

 

Alle Bilder sind auf meinem Jakobsweg 2015 entstanden. 

Kommentare:

  1. Hallo Linda,

    ich denke dein Erfahrungsbericht ist für die, die das erste Mal so ein Abenteuer bestreiten sehr wertvoll. Die Bilder sind ja ein Traum. Man bekommt gleich Lust selbst loszuziehen. Und dennoch: Für mich wäre das glaube ich gar nichts. Ich bekomme schon bei Stadtbummeln sehr schnell Fußschmerzen. Wandern mag ich so gar nicht. Ich bewundere dich allerdings sehr für deinen Mut und dein Durchhaltevermögen. Die Erfahrungen und Erinnerungen die du gesammelt hast, kann dir keiner mehr nehmen. Sie sind gold wert.

    Wirst du irgendwann mal wieder pilgern?

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Huhu,
      ich dachte ja, dass ich vielleicht sogar den ein oderen anderen damit anstoße zu gehen. Manchmal braucht man einfach nur noch ein Schubser in die richtige Richtung.
      Naja - ich liebe die Vorstellung, einfach nur zu laufen. Manchmal möchte ich einfach so nur loslaufen und schauen, wo ich rauskomme.
      Ja, da hast du wohl recht. Die nimmt mir keiner mehr.

      Ja - definitiv. Vielleicht sogar schon nächstes Jahr - ich hätte wirklich sehr Lust, dieses mal den Küstenweg zu gehen. Mal schauen, was sich machen lässt.

      Liebe Grüße,
      Linda

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    2. Hallo Linda,
      ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere durch deinen Bericht motiviert wird den Weg zu gehen. Dass du ein weiteres Mal wandern würdest, zeugt ja auch von deinen guten Erfahrungen.

      Auch freue ich mich sehr, dass du deinen Freund mit deinen Ausführungen so begeistern konntest, dass er nun selbst eine Wanderung angeht.

      Vielleicht magst du ja mal berichten, wie seine Erfahrungen im Nachhinein waren.

      Planst du die nächste Wanderung gemeinsam mit einem Freund/Freundin anzugehen oder würdest du auch ganz alleine losziehen?

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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    3. Huhu,
      das fände ich toll, wenn ich den ein oder anderen animieren kann.
      Ich habe wirklich nichts schlechtes erlebt. Ich meine, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber es wird schon auch aufeinander acht gegeben.

      Ja, ich frag ihn mal, ob er davon erzählen mag.

      Hmmm - ganz akut plane ich ja (noch) keine Wanderung (zumindest nicht auf dem Jakobsweg). Da der Küstenweg nicht sooo gut besucht ist, könnte ich mir vorstellen, hier mit jemandem zusammen zu wandern - die Frage ist immer - hat man ein gleiches oder ähnliches Tempo, ist man in etwa gleich belastbar? Zu große Unterschiede können doch auch belastend sein. Sowohl für die Freundschaft, als auch für den Körper.
      Mal schauen, was wird - ich will eh noch nicht zu weit planen, 5 Wochen Urlaub bekommt man ja nicht ohne weiteres und da ich ja noch nicht lange in meiner Einrichtung arbeite, lasse ich das jetzt mal auf mich zukommen.

      Liebe Grüße,
      Linda

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Ich danke dir von Herzen für deine Nachricht!
Ich versuche stets deinen Kommentar zu beantworten und einen Gegenbesuch zu starten.
Verzeih, wenn es gelegentlich ein wenig dauert!