Montag, 13. März 2017

Montagsfrage 80

Eine wöchentliche Aktion von Buchfresserchen

Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

 Ja - doch. Aber liegt das nicht auch ein bisschen am Genre?  
Ich meine, mir gefallen eigentlich diese Cover, die liebevoll und detailliert illustriert und reich an Farben sind - meist sind es YA oder Frauenromane oder so total abgedrehte Romane. Cover, die schon total nach Fantasy schreien (weil irgendeine Kriegerin oder irgendein Fantasywesen oder möglichst viel magischen Wirbeln etc) sind allerding nicht mein Fall. 
Bei den Krimis und Thriller findet man äußerst selten illustrierte Cover, irgendwie ein Stück nachvollziehbar. Meist sind sie dunkel und zeigen etwas, dass direkt oder auch indirekt mit dem Inhalt zu tun hat. Ich greife oft zu Krimis und Thrillern, die ein mysteriöses Haus oder eine Ruine auf dem Cover haben. Ich kaufe sie nicht alle, aber diese Bücher ziehen mich in Buchhandlungen immer an.
Schaut man also auf meine Bücher ist es durchaus so, dass man ein Schema erkennen kann. Schaut man allerdings in eine Buchhandlung, erkennt man, dass einem manchmal gar nichts anderes übrig bleibt, als immer wieder zum gleichen Coverstil bzw. Schema zu greifen. 

Oder wie siehst das du so?

Kommentare:

  1. Hey Linda,

    ich muss eine Lanze für die Fantasy brechen: es gibt da durchaus sehr schöne Cover, die durch ihre Schlichtheit überzeugen. Ich bin zum Beispiel immer für Bücher zu haben, auf denen nichts weiter als ein schickes Schwert abgebildet ist. ;)
    Grundsätzlich stimme ich dir aber zu, man kann vom Stil des Covers meist auf den Inhalt schließen und wer tut das nicht? Sehe ich ein Cover, auf dem eine Frau in mittelalterlichem Gewand dargestellt ist, im Hintergrund vielleicht noch eine Burg, schlussfolgere ich sofort, dass es sich um einen historischen Roman mit Mittelalter-Bezug handelt und nehme das Buch gar nicht erst zur Hand. Demzufolge glaube ich, dass gut durchdachte Cover definitiv wichtig sind. Schließlich sind sie das erste, das ich zu sehen bekomme. :)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Huhu Elli,
      da hast du wohl Recht - es gibt wirklich schöne Fantasy-Cover (Harry Potter Band 3 der englischen Ausgabe z.B.).
      Dein Schwert ist meine Ruine - oder so ähnlich :)

      Eben - es kommt ja (leider) nicht unbedingt auf die Schönheit des Covers an, was bringt mir ein schönes Cover, wenn ich mit dem Inhalt nichts anfangen kann? Im Regal hab ich dann vom schönen Cover auch nichts mehr.
      Ja, absolut. Ich beneide die Menschen, die für Cover zuständig sind, nicht. Wirklich nicht. Ich wäre da vermutlich heillos überfordert.

      Liebe Grüße,
      Linda

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  2. Mir ist bei meinem Beitrag aufgefallen, dass Gewohnheit eine große Rolle spielt. Ich mag z.B. den halb-realistischen Stil von historischen oder Fantasy-Romanen sehr, obwohl ich sie selten lese. Man sieht diese Cover so oft, dass man sie als vertraut wahrnimmt. Ich mag minimalistische Cover sehr, aber sie müssen zum Buch passen. Das "Rosie Projekt" hat einen einfach Stil, der mich oft dazu bringt, das Cover anzusehen. Aber beim reinlesen stelle ich fest: Der Stil ist nicht meins.

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    1. Ja, liebe Evy, das kann ich so gut verstehen, denn eigentlich sind die Cover von den Thrillern und Krimis auch nicht so meins, aber was bringen mir schöne Cover, wenn der Inhalt nichts ist??

      Liebe Grüße,
      Linda

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