Tarquin Hall - Die verschwundene Dienerin
Roman // Heyne // 2010
8,95€ // 384 Seiten // Taschenbuch
Vish Puri, der indische Privatdetektiv aus Neu-Delhi, hat einen besonders schwierigen Fall: Ein hoch angesehener Anwalt wird des Mordes an seinem Hausmädchen verdächtigt. Puri soll nun für ihn herausfinden, wohin das Mädchen verschwunden ist und ob es vielleicht tatsächlich ermordet wurde. Keine leichte Aufgabe bei einem Volk von über einer Milliarde Menschen. Aber Puri hat bisher alle seine Fälle gelöst.
... So war's ...
Das Buch lockte mich mit der Aussage, dass es sich hier um den indischen Hercule Poirot handeln soll. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das Buch von einem Engländer geschrieben wurde, aber ich muss schon ehrlich sagen, dass Tarquin Hall seine Sache gut gemacht hat. Er vermischt das typische Poirot-Gehabe ganz gut mit der indischen Kultur.Der Fall an und für sich fand ich nicht als das große Highlight & manchmal fand ich die Nebengeschichten des Buches etwas unpassend, aber das Drumherum, insbesondere das verdeutlichen der indischen Kultur, machte das Buch zu einer leicht zu lesenden und unterhaltsamen Lektüre. Gut gefallen haben mir auch die Charaktere, obwohl ich gelegentlich den ein anderen oder anderen 'Namen' durcheinander geworfen habe.
Und letztendlich hat mich dann doch auch der Fall in seinen Bann fangen können.
Das Buch ist auf jeden Fall für Fans von Agatha Christie's Hercule Poirot geeignet.

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