Donnerstag, 1. November 2018

Große Pause.

Hallo liebe Leser,
nach reiflicher Überlegung hab ich mich entschieden meinen Blog vorerst zu schließen.

Ich habe bei meinem Arbeitgeber gekündigt und bin nun auf Arbeitssuche bzw. bin gerade im Bewerbungs- und Probearbeitsstress.
Zudem hab ich gerade auch privat viel am Hut, es stehen einige Dinge an, zudem auch noch ein Urlaub.

Deswegen hab ich mich entschieden, den Blog vorerst auf Eis zu legen. Ich vermute, dass ich erst wieder im neuen Jahr mit Bloggen anfange.

Bitte vergesst mich nicht.

Liebe Grüße,
Linda

Montag, 17. September 2018

Montagsfrage 140

Eine wöchentliche Aktion von lauter&leise

Entschuldigt, dass ich gerade wieder so rar poste und auch nicht zeitnah auf Eure Kommentare antworte. Leben 1.0 hat mich gerade voll im Griff und ich tu mich schwer, außerhalb von Instagram etwas zu posten und ich tu mich auch schwer, zu lesen. Seid nicht böse!
Allerspätestens ab Oktober wird es wieder besser!

Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

Ja, gibt es:
  • 'Der geheime Garten' von Francis Hodgson Burnett gefällt mir als Verfilmung viel besser. Vielleicht auch, weil das ein Film meiner Kindheit ist. 
  • Die Bücher 'Die Spiderwick-Geheimnisse' von Holly Black fand ich als Film (zusammengefasst) viel besser. Der Film heißt 'Die Geheimnisse der Spiderwicks'. 
  • 'Forrest Gump' von Winston Groom mochte ich sehr, aber den Film finde ich noch einen Tick besser. Sehr liebevoll mit den Details und vor allem - mit Tom Hanks <3
  • Und ganz aktuell: 'Call me by your name' von André Aciman ist als Film so viel besser als das Buch. Da sieht man, dass Schauspielerei ganz große Kunst sein kann. 

Und du so??


Montag, 10. September 2018

Montagsfrage 139

Eine wöchentliche Aktion von lauter & leiser

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

Diejenigen, die schon länger bei mir lesen, wissen, dass ich gar keine Hörbücher konsumiere.
Für mich ist ein Hörbuch eher anstrengend, ich muss mich dazu bedeutend mehr konzentrieren - dies hängt mit meiner Schwerhörigkeit zusammen. 
Beim Lesen hab ich das nicht. 

Und ja - ich empfinde Lesen und Hören als etwas Unterschiedliches & ja, ich bevorzuge eindeutig das Lesen. Was aber nicht heißt, dass ich Hörbücher bzw. das Vorlesen als etwas negatives empfinde - im Gegenteil. Ich lese zum Beispiel wahnsinnig gern vor. 
Und die Geschichten, die meine Eltern mir früher ins Ohr erzählt haben, die hab ich geliebt. Was ich jedoch am 'Vorlesen/ Geschichten erzählen' gegenüber dem sturen 'Hörbuch hören' bevorzuge, ist die Möglichkeit, das zwischen Vorleser und Hörendem interagiert werden kann. 

Ob es mit dem klassischen Lesen gleichzusetzen ist? Ich glaube, dass liegt im Auge des Betrachters.

Und du so?


Samstag, 8. September 2018

Rezension: 'Im Visier des Mörders' von Sharon Bolton

Sharon Bolton - Im Visier des Mörders
Thriller // Goldmann // 2018
478 Seiten // 10,00€ // Klappbroschur
* Werbung // Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Goldmann zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!







Eigentlich müsste sie tot sein, wie die elf anderen. 
Doch sie hat überlebt und sie kann niemandem mehr trauen.
Friedliche Morgenstimmung liegt über der Moorlandschaft des Northumberland National Park.Zwölf Menschen genießen die prachtvolle Aussicht, die ihnen der Ausflug mit einem Heißluftballon bietet - und müssen plötzlich am Boden einen Mord mitansehen. Wenige Stunden später sind elf der Ballonfahrer tot. Nur eine Frau hat den Absturz offensichtlich überlebt. Sie wird von der Polizei gesucht. Doch noch jemand hat großes Interesse daran, sie zu finden. Denn sie hat das Gesicht des Mörders gesehen...









... So war's ...

Zum Geburtstag schenkt Jessica ihrer Schwester eine Ballonfahrt. Isabell lebt als Nonne in einem Kloster.
Doch statt einen schönen Geburtstag zu erleben, geht es für die zwei Schwestern richtig schief. Der Ballon stürzt letztendlich ab und Jessica ist plötzlich allein, ganz allein auf sich gestellt. Sie kann der Polizei nicht trauen und flieht daher auf eigene Faust.
Und sie muss sich beeilen, denn der Mörder, dessen Gesicht sie gesehen hat, ist ihr immer dicht auf den Fersen. 

Gleich auf den ersten 10 Seiten wird die Geschichte in die Vollen gefahren. 
Bolton versucht schnell Spannung aufzubauen und das gelingt es ihr auch, dennoch rückt sie zu lange mit der Sprache nicht raus, was für mich persönlich die Stimmung nimmt.

Halten konnte Bolton die Spannung leider trotz Verfolgungsjagd nicht.  Insbesondere der Mittelteil empfand ich als langatmig. Erst zu Ende hin nimmt das Ganze wieder Fahrt auf.
Es gibt viele Wendungen, was ich selten für etwas Schlechtes halte, die, die aber hier passieren, fand ich als zu gewollt, als das sie gelungen waren.

Die Protagonistin war mir leid unsympathisch. Ich verstand auch lange Zeit ihre Handlungen und ihre Haltung nicht. Es fiel mir schwer nachzuvollziehen, warum Jessica, selbst Polizistin, nicht zur Polizei will und deswegen lieber Hals über Kopf flieht.
Nach und nach wird die Geschichte zwar entblättert, aber dies ist mir etwas zu zögerlich und auch, da es sich zieht, wird mit der Zeit etwas verwirrend.  

Das Buch war zwar irgendwie spannend, so richtig mitgerissen hat mich die Story aber nicht.
Sharon Bolton ist eine gute Autorin und ich habe schon wirklich viele Bücher von ihr gelesen, das hier ist leider eines ihrer weniger gelungeneren Bücher.
Schade.