Eine wöchentliche Aktion von lauter & leiser
Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?
Diejenigen, die schon länger bei mir lesen, wissen, dass ich gar keine Hörbücher konsumiere.
Für mich ist ein Hörbuch eher anstrengend, ich muss mich dazu bedeutend mehr konzentrieren - dies hängt mit meiner Schwerhörigkeit zusammen.
Beim Lesen hab ich das nicht.
Und ja - ich empfinde Lesen und Hören als etwas Unterschiedliches & ja, ich bevorzuge eindeutig das Lesen. Was aber nicht heißt, dass ich Hörbücher bzw. das Vorlesen als etwas negatives empfinde - im Gegenteil. Ich lese zum Beispiel wahnsinnig gern vor.
Und die Geschichten, die meine Eltern mir früher ins Ohr erzählt haben, die hab ich geliebt. Was ich jedoch am 'Vorlesen/ Geschichten erzählen' gegenüber dem sturen 'Hörbuch hören' bevorzuge, ist die Möglichkeit, das zwischen Vorleser und Hörendem interagiert werden kann.
Ob es mit dem klassischen Lesen gleichzusetzen ist? Ich glaube, dass liegt im Auge des Betrachters.

Huhu!
AntwortenLöschenOh, wie ich sehe, betrachten wir die Sache aus grundverschiedenen Grundbedingungen heraus! Deine Schwerhörigkeit beeinträchtigt dein Hörerlebnis, während mich meine MS durch häufige Sehnerventzündungen dabei behindert, ein Buch zu lesen, weswegen ich dann auf Hörbücher umsteige. (Oder mir eBooks von der Sprachausgabe vorlesen lasse.)
In meinen Augen ist Lesen und Hören auch etwas Verschiedenes, aber dennoch gleichwertig. Ich fühle mich nur etwas verletzt, wenn mir bei einer Challenge gesagt wird, ich könne mit Hörbüchern nicht teilnehmen. (Aber das ist schon länger nicht mehr vorgekommen.)
Bei Interesse findest du meinen Beitrag [ HIER ]
LG,
Mikka
Hey Linda,
AntwortenLöschenich finde, die Frage ist nicht, ob klassische Bücher und Hörbücher gleichwertig sind, sondern ob die unterschiedlichen Erfahrungen die Leser_innen/Hörer_innen jeweils ansprechen. Bei mir ist das in Bezug auf Hörbücher nicht der Fall. Es fühlt sich wie Schummeln an, weil ich mich nicht auf die gleiche Weise mit der Geschichte auseinandersetzen würde. Das heißt nicht, dass Hörbücher nicht ihre Berechtigung haben und ich kann mir vorstellen, dass es für andere Literaturkonsumenten ganz anders ist. Aber ich kann mich auf diese Form des "Lesens" eben einfach nicht einlassen.
Montagsfrage auf dem wortmagieblog
Viele liebe Grüße,
Elli
Sei gegrüßt!
AntwortenLöschenIch denke, "gleichwertig" ist eigentlich das falsche Wort. Keines von beidem ist besser oder schlechter als das andere, es spricht nur verschiedene Menschen und Sinne an. Für mich sind Hörbücher eher nichts, aber ich kann doch niemanden verurteilen, der aus welchem Grund auch immer eine Geschichte lieber hört als sie zu lesen. Die Liebe zu Geschichten teilen wir ja dann schließlich :D
Naja, wie gesagt, ich selber lese lieber, statt zu hören. Aber ja, vorgelesen bekommen kann auch toll sein, gerade - wie du sagst - durch die Interaktion.
Montagsfrage: Hörbuch = klassisches Buch? || Mein Senf für die Welt
Liebe Grüße
Marina
Hallo liebe Linda,
AntwortenLöschenfür mich sind Hörbuch und gedrucktes Buch einfach zwei unterschiedliche Medien mit gleichem Inhalt. Man kann sie einfach nicht miteinander gleichsetzten, da das Erlebnis ein vollkommen anderes ist.
Ich hatte schon Zeiten da konnte ich mich supergut auf ein Hörbuch konzentrieren und Hausarbeit nebenher erledigen. Das war dan eine Win-Situation für mich. Aber manchmal geht das mit der Konzentration nicht so einfach und deshalb greife ich vermehrt zu richtigen Büchern.
Liebe Grüße
Bella
Zu meinem Beitrag zur Montagsfrage geht es hier lang.
Hallo Linda,
AntwortenLöschenwenn man dem Text nicht gut folgen kann, schlecht hört oder auch wie ich, das Erzählte einfach nicht immer konzentriert verfolgen kann, sind Bücher einfach die bessere Wahl. Das kann ich gut verstehen und ist auch meine erste Wahl.
Vielleicht höre ich mal ein Buch, dass ich schon gelesen habe, dann kann ich mich vielleicht auch auf die Stimme besser einlassen.
Lg Barbara
https://sommerlese.blogspot.com/2018/09/montagsfrage-79.html