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Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezension: Señor Gonzalez und der Garten des Lebens von Claus Mikosch

Claus Mikosch - Señor Gonzalez und der Garten des Lebens
Roman // Gütersloher Verlagshaus // 26.3.2018
192 Seiten // 14,00€  // Hardcover
* Werbung // Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Gütersloher Verlagshaus zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!




Niklas, Anfang 30, gerade arbeitslos geworden und irgendwie entwurzelt, beschließt eine Auszeit in Andalusien. Dort begegnet er Señor Gonzalez, einem alten Gärtner, der seit Jahrzehnten Gemüse auf natürliche Weise anbaut, »immer mit der Natur als Freund und Gehilfe«. Zuerst besucht Niklas den alten Mann hin und wieder, dann hilft er ihm täglich einige Stunden bei der Gartenarbeit. Dabei lernt Niklas nicht nur etwas über den Anbau von Lauch und Tomaten, sondern vor allem etwas über Gelassenheit, Achtsam- und Genügsamkeit. Señor Gonzalez, sein Wissen und seine Weisheit öffnen Niklas die Augen und helfen ihm, sein Leben neu auszurichten.






... So war's ... 

 Niklas ist arbeitslos, kurzfristig gekündigt, und entscheidet sich für eine Auszeit im sonnigen Andalusien, genauer Estepona, wo er schließlich Señor Gonzalez, einem passionierten Gärtner, begegnet. Der alte Gärtner zieht all seine Weisheit aus seinem Garten, auch wenn er Spanien nie verlassen hat & auch nicht besonders gebildet zu sein scheint, so hat er doch ein großes Wissen in sich. 
Niklas geht immer öfter zum Gärtner und lässt sich all die Weisheiten des alten Mannes erzählen, die ihn zum Nachdenken und auch zum Verstehen bringen. 

Señor Gonzalez kam gerade zur rechten Zeit. Nicht nur für Niklas, sondern auch für mich. Gerade bin ich ein bisschen skeptisch, was mein Leben angeht und ich weiß, dass einem ein Garten viel geben kann. Ich war sehr auf die Umsetzung durch Mikosch gespannt. 
Und ich muss sagen, Mikosch hat seine Sache wirklich gut gemacht. Nicht nur Niklas wurde zum Nachdenken und zum Verstehen gebracht, sondern auch ich. 
Nicht in allen Sachen gleich und auch nicht alles habe ich annehmen können, aber doch einiges. 

Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass mir der lehrende Zeigefinger etwas zu oft erhoben wurde, vielleicht war aber auch mein Problem, dass ich mich zu sehr angesprochen fühlte - eben, weil ich was ändern muss. So genau weiß ich das auch noch nicht. 
Fakt ist, dass sich ganz viele Menschen eine Scheibe von Señor Gonzalez abschneiden könnten und sollten, ich auf jeden Fall habe mir fest vorgenommen, in manchen Dingen die Sichtweise des alten Gärtners zu bemühen und mir öfters vor Augen zu führen, wie man es besser machen kann. 

Das Buch ist auf jeden Fall ein kleines Highlight für mich.