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Samstag, 26. August 2017

Rezension: 'Harry Potter and the Cursed Child' von J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne

J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne - Harry Potter and the Cursed Child
Roman // Little, Brown & Company
343 Seiten // 20,00£




THE EIGHT STORY: NINETEEN YEARS LATER.
It was always difficult being Harry Potter and it isn't much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children.
While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places.







... So war's ...

Lange Zeit war ich mir uneins darüber, ob es denn nun einen 8. Harry-Potter-Band braucht oder nicht. Für mich war die Geschichte nach dem siebten Band eigentlich zu Ende erzählt. Klar, war ich ebenfalls irgendwie neugierig, was denn jetzt letztendlich aus all den Helden und Antihelden geworden ist, aber da bekam man ja auch so immer wieder Infos von J.K.Rowling zugesteckt. Und irgendwann sollte man es auch wieder gut sein lassen. Brauchte es da also wirklich ein neues Buch? 
Jack Thorne und John Tiffany meinten 'Ja, das braucht es!' -  Sie schrieben den achten Band, J.K. Rowling war dem scheinbar auch nicht abgeneigt, schließlich hat sie ihren Namen drunter setzen lassen. 

Nun hatte ich mindestens so viele negative wie positive Stimmen über diesen Band gehört und ich war doch sehr neugierig. Vor allem darüber, was unser 'Golden Triangle' so macht und vor allem wie Albus, Sohn des berühmten Harry Potter & einsortiert in Slytherin, mit all dem umgeht. Deswegen musste ich also doch auch das Buch lesen. Egal war mir schließlich die Diskussion, obs einen 8. Band braucht oder nicht.

Und... ich mag das Buch. Einerseits.
Ich finde es super spannend geschrieben (obwohl nur ein Theater Script) und war gerade in den Szenen mit den beiden Jungen Feuer und Flamme - hier fand ich ganz toll geschildert wie Gegenwart auf Zukunft trifft. Zu sehen, was alles hätte passieren können und wie konkret sich das verändert hätte, fand ich klasse. Das hat mir am Buch am allermeisten Spaß gemacht und ist meiner Meinung nach auch der Grund, es zu feiern.

Es geht darum, dass Albus versucht, sich, seinem Vater und auch den Schülern von Hogwarts zu beweisen, dass er dem Anspruch, Harry Potters Sohn zu sein, gerecht wird. Alle erwarten von ihm irgendein Wunder und das versucht er nun zu vollziehen. Er bekommt mit, wie sein Vater Besuch bekommt und hört das Gespräch mit an. Albus denkt darüber nach und kommt zum Schluss, dass wenn er das Problem löst, bei welchem sich Harry gegenüber dem Besuch weigert mitzumachen, dann auch sein Problem gelöst sei. Zusammen mit seinem besten Freund Scorpius, Sohn von Draco Malfoy und ebenfalls ein junger Mann, der ein schweres Päckchen zu tragen hat, will er nun dieses Wunder vollbringen.

Albus und insbesondere Scorpius fand ich authentisch dargestellt. Albus ist ein schwermütiger Junge, der sehr damit hadert, dass sein Vater so berühmt ist und ausgerechnet er in Slytherin einsortiert wurde. Er hat nur einen einzigen Freund und das ist ausgerechnet der Sohn des Erzfeindes seines Vaters.
Hier kommen wir dann zu den Erwachsenen...
Hier fängt dann der Teil an, der mir nicht gefallen hat. Die Darstellungen von Harry Potter, Ron Weasley und auch Hermione Granger fand ich sehr enttäuschend.
Ich weiß, dass es für den Verlauf der Geschichte ein wichtiger Ausgangspunkt war, aber ich persönlich glaube, dass gerade Harry Potter, der eben kein richtiges Zuhause und keinen Vater hatte und all diesen Mist erleben musste, ein guter Vater sein muss (!). Sein Rumgestammel fand ich nicht authentisch, dabei meine ich aber nicht, dass Harry als Vater fehlerlos sein muss (!!). Für mich war das nur eine äußerst blasse und schlechte Kopie von dem Harry, wie wir ihn in sieben Bänden kennen lernen durften.
Und auch die Darstellung von Ron Weasley stößt mir sauer auf - einfach, weil er als Vollidiot deklariert wird. Auch die Handlungen von Hermione fand ich nicht nachvollziehbar.
Da war mir von den Erwachsenen Ginny Weasley noch am liebsten, die mir in den Originalbänden immer wahnsinnig blass vorkam.

Ihr seht - so sehr ich die Story itself eigentlich mag & gelungen finde, fand ich die Darstellung unserer altbekannten Protagonisten nicht sehr gelungen.

Hast du das Buch bereits gelesen? Was meinst du dazu?


Donnerstag, 12. Januar 2017

Kurzrezension: 'Phantastic Beasts and Where to find them. The Original Screenplay' von J.K. Rowling

J.K. Rowling - Phantastic Beasts and Where to find them. The Original Screenplay
Drehbuch // Little Brown & Co
304 Seiten // 16,99€



When Magizoologist Newt Scamander arrives in New York, he intends his stay to be just a brief stopover. However, when his magical case is misplaced and some of Newt's fantastic beasts escape, it spells trouble for everyone...
Inspired by the original Hogwarts textbook by Newt Scamander, Fantastic Beasts and Where to Find Them: The Original Screenplay marks the screenwriting debut of J.K. Rowling. A feat of imagination and showcasing a cast of remarkable characters, this is epic, adventure-packed storytelling at its very best. Whether an existing fan or new to the wizarding world, this is a perfect addition to any film lover's or reader's bookshelf.


... In ein paar Sätzen ...

Nun - es ist, was es ist.
Nämlich ein Drehbuch und dementsprechend ist es zu lesen. Es fehlen die natürlichen Beschreibungen, wie sich jemand bewegt, etwas tut, die Umgebungsbeschreibungen etc.
Aber nichtsdestotrotz - es war eine schöne Wiederholung, weil ich bereits den Film kannte.
Manches war mir nicht so detailmäßig in Erinnerung blieb und das Buch einfach nochmals ein Versinken in die Zaubererwelt ermöglichte.
Ich finde, an so einem Drehbuch sieht man auch mal, wieviel ein guter Schauspieler aus einem banalen Text rausholen kann. 
Das Buch ist wunderschön aufgemacht, mit der goldenen Schrift auf dunkelblauen Untergrund und auch im Buch sind einige verschnörkelte Tiernachbildungen zu finden.
Wenn es auch nicht mit dem Film zu vergleichen ist, finde ich das Buch für mich persönlich eine Bereicherung, ich finde aber fast, dass man den Film zuvor gesehen haben sollte.