Posts mit dem Label Penny werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Penny werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 18. April 2018

Rezension: 'The Brutal Telling' von Louise Penny

Louise Penny - The Brutal Telling
Thriller // sphere // 2013
506 Seiten // 7,99 £ // Taschenbuch





In the heart of the forest, in the dead of the night, two men sit before a growling fire. A few hours later, one is dead, his secrets following him to the grave.
Without a weapon, a motive, or a suspect, Chief Inspector Armand Gamache soon uncovers clues to the victim's life of lies. But even after his death, a web of deception is still being woven...





... So war's ...

The Brutal Telling ist der 5. Band in der Reihe um Chief Inspector Armand Gamache und seinen Mitarbeitern, die seit einer Weile immer wieder in Three Pines, einem versteckt liegendem kleinen Örtchen mitten in den Wäldern Kanadas, zu tun haben - in keiner anderen idyllischen Ortschaft wird so oft gemordet wie hier.
Diesmal trifft die Ermittlergruppe ein harter Fall. In Oliviers Bistro wird eine Leiche gefunden. Und es kommt noch schlimmer...


Ich liebe die Reihe um Three Pines und war wahnsinnig enttäuscht, als diese Reihe nicht mehr übersetzt wurde, weil sich (angeblich) zu wenig Leser dafür interessierten.
Schon vor langer Zeit hab ich mir den 5. Band auf englisch geholt (weil auf englisch geht die Reihe weiter und hat bereits insgesamt 12 veröffentlichte Bände), aber bisher hab ich ihn nie gelesen, weil ich es mir nicht zugetraut habe. Seitdem ich nun öfters zu englischer Literatur greife und ein bisschen Übung habe, war es an der Zeit.
Der Eingang fiel mir sehr schwer, obwohl die Sprache sehr melodisch erscheint und ich das meiste auch verstanden habe.
Ich fand den Anfang etwas zäh. Unabhängig von der Sprache. Die Ermittler kommen nicht so recht vom Fleck, nach dem die Leiche in Oliviers Bistro gefunden wurde, und eiern hilflos in der Gegend rum. Diese sinnlosen Überlegungen & dieses ewige Rumgeschwafel machten mich etwas mürbe. Und gerade als ich aufgeben wollte, wurde das Buch besser und dann sogar richtig spannend. Die Spannung hielt bis zum Schluss und machte das Buch dadurch noch zu einem richtigen Leseereignis.

Das Ende lies mich sprachlos zurück und, ich muss es leider sagen, hat eine tiefgreifende Änderung in Three Pines hinterlassen. Ja, da ist so ein richtig fieser Cliffhanger mit dabei und ich hoffe sehr, dass im nächsten Buch das Thema nochmals aufgegriffen wird.

Ich werde mir die anderen Bände definitiv besorgen und es mir endlich wieder in Three Pines, dem mörderischstem Dorf in Kanada, so richtig gemütlich machen.